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Maschinen und Werkzeug im Allgemeinen

Allgemeines zum Maschinenschutz

Die EU-Maschinenverordnung wurde 1993 in die dänische Gesetzgebung eingeführt. Die Anforderungen der Maschinenrichtlinie an Sicherheit und Vermarktung gelten für alle Maschinen, die nach diesem Datum hergestellt worden sind. Die Verordnung gilt auch für alle gebrauchten Maschinen, die aus Ländern außerhalb der EU importiert werden.

Für Maschinen, die vor dem 1. Januar 1993 hergestellt worden sind, sind weiterhin die dänischen Bestimmungen maßgeblich.

Kauf von Maschinen

Bevor man eine neue Maschine kauft, muss man Folgendes beurteilen:

  • Wie und wann wird die Maschine benutzt?
  • Wer soll sie benutzen?
  • Welche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken kann es geben?
  • Wie ist die Maschine im Vergleich zu vergleichbaren Maschinen?
  • Wie erfolgen die tägliche Reinigung und Wartung?
  • Ist das Lärm- und Vibrationsniveau akzeptabel?

Wenn Sie eine neue Maschine kaufen, überprüfen Sie, ob es eine Gebrauchsanweisung auf Dänisch gibt und ob eine eine EU-Konformitätserklärung beiliegt. Die Gebrauchsanweisung muss Angaben dazu enthalten, wie Sie die Maschine aufstellen, verwenden und warten müssen.

Pflichten des Lieferanten

Maschinen müssen bei der Lieferung mit der erforderlichen Schutzausrüstung ausgestattet sein. Sie müssen auch möglichst bedienungsfreundlich eingerichtet sein und wenig Lärm verursachen.

Außerdem muss es Warnungen und Angaben zu Gefahren anderer Art geben, die trotz der Schutzmaßnahmen auftreten können.

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Alle neuen Maschinen müssen mit eine Leistungsschild versehen sein, das den Namen und die Anschrift des Fabrikanten, Serie und Bauart sowie eventuell Seriennummer und Herstellungsjahr angibt. Die Maschinen müssen außerdem mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein, die zeigt, dass die Maschine die Anforderungen der Maschinenrichtlinie und damit der dänischen Gesetzgebung erfüllt. Die Kennzeichnung muss deutlich und haltbar sein.

Wenn die Maschinen die CE-Kennzeichnung trägt, muss der Hersteller auch mit jeder Maschine eine EU-Konformitätserklärung liefern.

Name und Anschrift des Importeurs müssen auf der Maschine ersichtlich sein.

Gebrauchsanweisungen

Eine Gebrauchsanweisung auf Dänisch muss mit allen Maschinen mitgeliefert werden.

Die Gebrauchsanweisung muss die nötigen Angaben enthalten, damit Sie die Maschine unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit korrekt verwenden können.

Außerdem muss die Gebrauchsanweisung darüber informieren, wie Sie:

  • die Maschine einschalten.
  • die Maschine verwenden.
  • mit der Maschine umgehen.
  • die Maschine aufstellen.
  • die Maschine installieren.
  • die Maschine einstellen.
  • die Maschine warten und reparieren.

Eventuelle Anforderungen bezüglich Sicherheitsinspektion müssen ebenfalls aus der Gebrauchsanweisung hervorgehen. Diese muss außerdem Angaben zu der erforderlichen Schulung und zu dem eventuellen Gebrauch persönlicher Schutzmittel sowie Angaben zu Vibrations- und Lärmniveaus enthalten.

Zur Gebrauchsanweisung gehören die Pläne und Diagramme, die erforderlich sind, damit Sie die Maschine verwenden, warten, inspizieren lassen, kontrollieren und reparieren können, sowie weitere nützliche Angaben, insbesondere bezüglich Sicherheit. Die Gebrauchsanweisung muss leicht zugänglich sein.

Soweit dies möglich ist, muss die Gebrauchsanweisung direkt auf der Maschine angegeben sein.

Pflichten der Benutzer

Maschinen o.ä. müssen immer die Anforderungen an technische Hilfsmittel erfüllen. Es ist Aufgabe der Arbeitgeber, Unternehmer und Vorarbeiter, des Reparaturpersonals sowie der übrigen Beschäftigten, dies zu sichern. Dies ist unabhängig von den Pflichten des Herstellers und des Lieferanten. Die Benutzer müssen auch dafür sorgen, dass Maschinen und technische Hilfsmittel zweckmäßig und in einer unter Sicherheits- und Gesundheitsgesichtspunkten vertretbaren Weise angewandt werden.

Schutzausrüstung oder Sicherungsteile dürfen nicht entfernt worden sein, wenn Sie die Maschine benutzen. Die Beschäftigten müssen Fehler an der Maschine oder ihrer Schutzausrüstung sofort dem Verantwortlichen melden.

Bitte beachten Sie, dass es für Kinder und Jugendliche besondere Bestimmungen gibt. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen normalerweise keine Maschinen mit schnell laufenden schneidenden Werkzeugen verwenden, z.B. Kreissägen, Metallkreissägen, Trenn- und Schneidemaschinen, Haumaschinen, Fräse- und Hobelmaschinen usw.

Diese Maschinen dürfen jedoch dann von Jugendlichen unter 18 Jahren bedient werden, wenn die Maschinen in einer solchen Weise abgeschirmt sind, dass die beweglichen und bearbeitenden Teile während des Betriebs nicht zugänglich sind und keine weiteren Gefahren mit der Maschine verbunden sind. Dies gilt jedoch nur, wenn der Jugendliche gründlich in der Benutzung geschult worden ist.

Im Zusammenhang mit der Arbeit muss eine Gebrauchsanweisung auf Dänisch vorhanden sein, die darüber informiert, wie man die Maschine aufstellt, bedient und wartet.

Sonderbestimmungen für Maschinen

Für eine Reihe von Maschinen und technischen Hilfsmitteln gibt es Sonderbestimmungen und Anleitungen:

  • Erlasse mit technischen Vorschriften, deren Bestimmungen man einhalten muss.
  • Anleitungen, aus denen hervorgeht, wie man die Maschinen völlig korrekt benutzt. Man darf es jedoch gern auf andere Weise tun, wenn man mindestens die gleiche Sicherheit erzielt.

Im Zusammenhang mit der Maschinenrichtlinie ist eine Reihe von Normen erarbeitet worden. Wenn eine Maschine entsprechend einer harmonisierten Norm hergestellt worden ist, muss man davon ausgehen können, dass die Maschine die Anforderungen der Maschinenverordnung und damit zugleich der dänischen Gesetzgebung erfüllt.

Genehmigung

Es besteht nicht die allgemeine Forderung, dass Maschinen genehmigt werden müssen – jedoch wird bei einer Reihe von gefährlichen Maschinen eine Typenprüfung und Typengenehmigung gefordert.

Ist man im Zweifel, ob eine Maschine geltende Bestimmungen erfüllt, muss man Informationen bei der Gewerbeaufsicht einholen.

Gültigkeit

Die Bestimmungen für den Maschinenschutz gelten für alle Maschinen, gleichgültig, wo man sie benutzt und wer sie benutzt. Die Bestimmungen gelten auch für Maschinen, die ausschließlich privat verwendet werden (z.B. Hobbymaschinen).

Inspektion von Maschinen

Der Arbeitgeber (Benutzer) ist verpflichtet, Maschinen und Maschinenanlagen regelmäßig zu überprüfen, um sicher zu stellen, dass sie den Sicherungsanforderungen voll und ganz entsprechen.

In der Gebrauchsanweisung muss angegeben sein, wann und wie man die laufende Wartung durchführen muss. Hier muss man die Anweisungen des Lieferanten befolgen.

Die Inspektion sollte in zeitlichen Abständen erfolgen, die für jede einzelne Maschine festgelegt sind, z.B. abhängig davon, wie oft sie verwendet wird.

Der Lieferant oder ein anderer Sachkundiger muss die Inspektion durchführen.

Aufstellung von Maschinen

Maschinen müssen in der Weise aufgestellt sein, dass man bequem und gefahrlos mit ihnen arbeiten kann. Es muss auch Platz dafür sein, dass man die Maschinen reparieren und warten kann.

Einrichtung von Maschinen

Maschinen müssen so eingerichtet sein, dass mit ihnen kein Risiko für Sicherheit oder Gesundheit verbunden ist, wenn sie installiert und gewartet werden und wenn man sie zu dem vorgesehenen Zweck verwendet.

Das bedeutet, dass die so konstruiert sein müssen, dass folgende Elemente keinen Schaden verursachen können:

  • bewegliche Maschinenteile,
  • Maschinenteile oder Materialien, die herausgeschleudert werden,
  • Entwicklung von z.B. Rauch, Gas, Staub, gefährlichen Stoffen und Materialien,
  • Lärm,
  • Vibrationen,
  • Elektrizität,
  • Wärme,
  • Kälte,
  • Strahlung,
  • Feuer,
  • Explosion.

Es darf nicht möglich sein, in einen gefährlichen Bereich zu gelangen oder hineinfallen.

Man muss in der Lage sein, seine Arbeit an oder mit der Maschine in zweckmäßigen Arbeitshaltungen ausführen zu können.

Schutzvorrichtungen

Schutzvorrichtungen müssen sowohl physischen und chemischen Einwirkungen als auch harter Behandlung und der Belastung durch einen vorhersehbaren Missbrauch standhalten können.

Bewegliche Schutzschirme o.ä. müssen in der Form mit der Maschine verbunden sein, dass eine gefährliche Maschinenbewegung nur dann erfolgen kann, wenn die Schirme sich in Schutzstellung befinden.

Schutzvorrichtungen müssen regelmäßig überprüft werden, und ihre Funktion und ihr Zustand müssen wie vom Lieferanten angegeben kontrolliert werden.

Abschirmungen

Abschirmungen müssen verhindern, dass man mit gefährlichen Maschinenteilen oder Werkzeugen in Berührung kommen kann oder dass diese herausgeschleudert werden können und dabei Unfälle verursachen.

Abschirmungen werden auch gegen Strahlungsgefahr verwendet, z.B. bei Wärme, Licht, Radioaktivität, Laser sowie gegen Kälte und Luftzug.

Bedienungsknöpfe und -griffe

Knöpfe, Griffe und Pedalen zur Bedienung für Maschinen müssen so konstruiert und angebracht sein, dass eine Fehlbedienung vermieden wird. Sie müssen ergonomisch richtig gestaltet sein.

Startknöpfe müssen versenkt, abgedeckt oder mit einem Kragen versehen sein, so dass man die Maschine nicht versehentlich in Gang setzen kann. Der Startknopf muss vorzugsweise weiß oder grün sein, er kann jedoch auch grau oder schwarz sein.

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Bedienungsstelle

Von der Bedienungsstelle aus muss man normalerweise einen vollen Überblick über die Gefahrenzonen der Maschine haben. Wenn dies nicht möglich ist (z.B. bei größeren zusammengebauten Maschinen), muss die Startvorrichtung frühzeitig automatisch ein deutliches Warnsignal geben, bevor die Maschine startet.

Stoppvorrichtung

Jede Maschine muss mit einer Stoppvorrichtung ausgestattet sein, die man leicht, schnell und gefahrlos von einem normalen Bedienungsplatz aus bedienen kann. Der Stoppknopf muss normalerweise rot sein. Wenn es mehrere Bedienungsplätze an der selben Maschine gibt, müssen die Stoppknöpfe an den übrigen Bedienungsstellen als Notstoppknöpfe gestaltet sein.

Notstopp

Es muss ein Notstopp an einer Maschine vorhanden sein, falls der Notstopp Unfälle begrenzen oder sich anbahnende Unfälle stoppen kann. Über die normale Stoppvorrichtung hinaus müssen an den gefährlichen Stellen Notstopps vorhanden sein. Der Notstopp muss falls erforderlich mit einer automatischen Bremse kombiniert sein.

Der Notstopp muss rot und so angebracht sein, dass man ihn leicht sehen und bedienen kann. Der Notstopp muss ein pilzförmiger Knopf, eine Stange oder ein Seil sein. Auf oder an dem Notstopp muss das Wort NOTSTOPP stehen. Der Text kann jedoch entfallen, wenn der Notstopp ein roter Pilz auf gelbem Untergrund ist. Notstopps können in einigen Situationen auch in Bedienungspedale, Pedale zur Bedienung von Gewindeschneidemaschinen oder Plattenwalzen eingebaut werden. Bei einem leichten Druck auf das Pedal läuft die Maschine – wenn man die Pedale ganz nach unten drückt, hält sie an. Das bedeutet, dass ein Notstopp eingebaut ist.

Ein Neustart der Maschine mit den normalen Startvorrichtungen darf nur erfolgen, wenn der Notstopp manuell in die „Bereit-Stellung“ zurückgestellt worden ist.

Wenn eine Funktionsstörung der allgemeinen Bedienungsorgane eine Gefahr mit sich bringen kann, muss auch ein Notstopp zusammen mit den Bedienungsorganen vorhanden sein.

Fernbedienung

Man verwendet normalerweise ein Funkgerät oder eine andere drahtlose Steuerung im Zusammenhang mit der Bedienung von Kränen, Hebeladeflächen, Zugwinden, stationären und mobilen Maschinen sowie Toren.

Man muss die Bedienungsbox in solcher Weise tragen können, dass man sie nicht verliert. Man muss normalerweise alle gefährlichen Maschinenbewegungen mit einem Haltedruck (Totmannsknopffunktion) steuern können.

Die Box muss normalerweise mit einem Notstopp, einer Verschlussmöglichkeit sowie haltbaren und leicht verständlichen Bedienungssymbolen oder Text ausgestattet sein. Der Leiter muss normalerweise ein Warnsignal, z.B. ein Hupsignal, geben können. Der Empfänger muss vor Signalen von „fremden“ Sendern geschützt sein.

Wenn ein Signal unterbrochen oder gestört wird oder wenn es unterbleibt, muss dies normalerweise zur Folge haben, dass alle Bewegungen anhalten und gebremst werden.

Wenn man fernbediente Hilfsmittel verwendet, müssen an passenden Stellen Schilder angebracht sein, die darauf hinweisen, dass fernbediente Hilfsmittel verwendet werden.

Die Energiezufuhr zu einer Maschine muss schnell und sicher unterbrochen werden können.

Halteknopf (Totmannsknopf)

Ein Halteschalter ist eine Startvorrichtung, die sicher stellt, dass eine Maschine nur so lange in Betrieb sein kann, wie man auf den Halteschalter einwirkt. Der, der den Halteschalter bedient, muss den vollständigen Überblick über gefährliche Maschinenbewegungen haben. Wenn man das Bedienungsorgan loslässt, darf der Bediener nicht in die Gefahrenzone hinein gelangen können, bevor die Gefahr abgewehrt ist, z.B. bevor die Bewegung gestoppt ist.

In besonderen Fällen ist vorgeschrieben, dass man die Bewegung der Maschine sowohl dann stoppt, wenn man das Bedienungsorgan los lässt, als auch dann, wenn stark auf dieses eingewirkt wird, d.h. wenn es ganz nach unten gedrückt wird. In diesen Fällen kann man einen Drei-Positions-Schalter (Panikschalter) verwenden.

Zweihandbedienung

Die Zweihandbedienung verhindert, dass der Bediener mit der Hand in den gefährlichen Bereich einer Maschine gelangen kann.

Die Zweihandbedienung muss so angebracht und eingerichtet sein, dass:

  • Man die Maschinenbewegung nur dann in Gang setzen kann, wenn man beide Hände gleichzeitig gebraucht (es wird empfohlen, dass die Gleichzeitigkeit zwischen 0,2 Sek. und 1 Sek. andauert).
  • Die Maschinenbewegung schneller anhält, als es dauert, eine Hand von der Zweihandbewegung zu dem gefährlichen Bereich hinzuführen, wenn man nur eine der Bewegungsvorrichtungen loslässt.
  • Man eine neue Maschinenbewegung erst dann in Gang setzen kann, wenn beide Bedienungsvorrichtungen sich wieder in der Ausgangsstellung befinden.
  • Eine unbeabsichtigte oder falsche Einwirkung verhindert wird.

Bremse

Eine Maschine muss mit einer Bremse ausgestattet sein, wenn sie sich weiter bewegt, nachdem der Motor ausgeschaltet ist (Nachlauf) und damit ein Unfallrisiko entstehen kann.

Die Bremse muss normalerweise automatisch wirken, wenn die Treibkraft ausgeschaltet wird. Wenn sie dies nicht tut, muss man die Bremse vom Bedienungsplatz aus bedienen können. An der Maschine muss sich ein Schild mit einem dauerhaften und deutlichen Text befinden.