En ny version af håndbogen er netop udkommet.

Den nye håndbog findes dog kun som én samlet pdf lige nu. Vi forventer at være klar med en online version i løbet af efteråret.

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Kräne

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Kräne nur dann bedienen, wenn dies im Zusammenhang mit einer qualifizierenden Ausbildung (z.B. als Lehrling) geschieht und sie eine angemessene Schulung erhalten haben.

Wind

Die maximale Windstärke, bei der ein Kran arbeiten darf, muss in der Gebrauchsanweisung des Krans beschrieben sein.

Selbst ein leichter Wind kann die Last zum Schwingen bringen, so dass das Heben nicht mehr zu vertreten ist.

Der Kranführer muss in der konkreten Situation beurteilen, ob er das Heben verantworten kann, so dass es weder das Gerät noch den Anhaker in Gefahr bringt.

Anschlagen

Man spricht von Anschlagen, wenn eine Last an einem Kranhaken befestigt oder davon gelöst wird. Der Anschläger muss in der Durchführung seiner Arbeit – auch des konkreten Anschlagens – geschult worden sein. Der Anschläger sollte einen Anschlägerkurs absolviert haben. Diese werden von den technischen Schulen und bei bestimmten Lieferanten von Anschlagausrüstung angeboten.

Der Anschläger muss mit der Kennzeichnung der Anschlagausrüstung vertraut sein, die über die zulässige Belastung von Ketten, Schlaufen usw. sowie über maximale Schlaufenwinkel informiert.

Vor einer Montageaufgabe sollte man eine Anfangsbesprechung durchführen.
Hier gehen der Anschläger und der Kranführer die Montagereihenfolge und die Richtlinien für die einzelnen Hebevorgänge durch.

Befolgen Sie immer die Angaben auf der Last/dem Begleitschein betreffend Anschlagen.

Vor dem endgültigen Heben muss man die Last langsam von der Unterlage anheben und kontrollieren, dass:

  • ein Gleichgewicht besteht (die Last hängt gerade),
  • Schlaufen und Anschlagausrüstung korrekt sitzen,
  • die Schlaufen nicht eingeklemmt sind,
  • die Last nicht an der Unterlage festsitzt.

Beim Absetzen der Last muss der Anschläger sicher stellen, dass:

  • die Last sicher abgesetzt werden kann, angemessen unterstützt und in der Weise, dass das Anschlagmaterial ohne Risiko entfernt werden kann,
  • das Anschlagmaterial stramm gehalten wird, während eine eventuelle Versteifung der Last vorgenommen wird.

Man kann die Ausrüstung zurückgeben, wenn das Anschlagmaterial sicher am Kranhaken aufgehängt und gegen Pendeln gesichert ist.

Wenn Zweifel bezüglich der Sicherheit des Anschlagens, des Lastgewichts o.a. aufkommen, muss die Arbeit gestoppt werden. Dafür ist der Anschläger verantwortlich, und er muss sich danach mit dem Meister/Kranführer beraten.

Ist der Hebeprozess bereits angelaufen, muss der Kranführer die Last sofort zur nächsten sicheren Ruheposition absenken.

Der Anschläger und der Kranführer haben das Recht und die Pflicht, Hubvorgänge abzulehnen, wenn sie bei dem betreffenden Hubvorgang Bedenken haben.

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Anschlagausrüstung

Die Anschlagausrüstung muss mit einem leserlichen Schild oder einer anderen Anzeige ausgestattet sein. Hier muss SWL/WLL sowie das Datum der letzten Inspektion angegeben sein.

Das Anschlagmaterial kann auch mit einem Farbcode versehen sein, aus dem hervorgeht, wann die letzte Inspektion durchgeführt wurde, siehe unten.

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Man muss die Anschlagausrüstung nach jedem Gebrauch kontrollieren, und es muss mindestens einmal jährlich eine Generalinspektion durchgeführt werden.

Befolgen Sie die Anweisungen des Lieferanten zu der Frage, wann die Ausrüstung ausrangiert werden muss. Es muss im erforderlichen Umfang eine dänische Gebrauchsanweisung bei der Anschlagausrüstung vorliegen.

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Die Anschlagausrüstung sollte immer in angemessener Form an einem trockenen und luftigen Ort aufbewahrt werden. Insbesondere muss man Faserseile gegen direktes Sonnenlicht schützen, da ultraviolette Strahlen das Seil angreifen. Ausrangierte Ausrüstung muss von der übrigen Ausrüstung getrennt sein.

  • Kran- und Hubhaken müssen über eine Abhängsicherung verfügen.
  • Man darf keine galvanisierte Anschlagausrüstung bei Hebeaufgaben in Salzwasser verwenden.
  • Drahtseilschlaufen dürfen nicht kinken, während sie angezogen werden.
  • Ketten dürfen unter Belastung nicht verdreht sein. Eine Ablängung muss mit einem genehmigten Ablänghaken erfolgen, und Verbindungen müssen mit genehmigten Verbindungsgliedern durchgeführt werden.
  • Man muss Schlaufen/Faserseile vor scharfen Kanten schützen.

Gemeinsames Heben

Ein gemeinsames Heben mit Kränen muss genau geplant werden. Ein sachkundige Person, die in der Lage sein muss, mit beiden Kranführern sicher zu kommunizieren, muss dies leiten.

Bei beiden Kränen sollte es sich um den selben Typ handeln, und sie sollten möglichst über das gleiche System zur Geschwindigkeitsregulierung verfügen. Die Belastung darf zu keinem Zeitpunkt 75% der Kapazität des einzelnen Krans übersteigen. Falls erforderlich, muss man eine spezielle Ausrüstung verwenden, die eine korrekte Gewichtsverteilung und senkrechtes Heben sichert.

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