En ny version af håndbogen er netop udkommet.

Den nye håndbog findes dog kun som én samlet pdf lige nu. Vi forventer at være klar med en online version i løbet af efteråret.

Se den nye version af Håndbogen

Druckluftanlagen und -werkzeug

Druckluftbehälter

Druckluftbehälter müssen mit Folgendem versehen sein:

  • Leistungsschild.
  • Sicherheitsventil mit Leichtanordnung.
  • Druckmesser (Manometer), mit roter Linie versehen, die den höchsten zulässigen Arbeitsdruck markiert.
  • Zapfhahn für Kondenswasser im Behälter.

Behälter müssen so stehen, dass man nicht auf sie auffahren kann und sie keinen Stößen und Schlägen ausgesetzt sind.

Alle vier Jahre muss ein Sachverständiger Druckluftbehälter dort von innen und von außen untersuchen, wo der Druck in bar (ato) mal Volumen in Litern größer als 200 ist.

Druckluftwerkzeug

Für Maschinen und Werkzeuge, die mit Druckluft betrieben werden, gelten die allgemeinen Bestimmungen für Maschinenschutz.

Man sollte druckluftbetriebene Werkzeuge/Geräte anstatt einer Niederspannungsapparatur in Tanks, in nassem Beton und an anderen Orten mit starker Ableitung in die Erde verwenden.

Druckluftwerkzeuge erzeugen häufig viel Lärm und Staub. Schaffen Sie sich deshalb das Werkzeug an, das möglichst wenig Lärm verursacht. Und verwenden Sie es mit möglichst niedrigem Druck. Bringen Sie besondere Düsen an dem Werkzeug an, um die Lärm- und Staubverbreitung zu reduzieren, z.B. mit Mantel oder Balg und eventuell Filter. Wenn es nicht möglich ist, die Lärm- und Staubbelastung ausreichend zu reduzieren, müssen persönliche Schutzmittel verwendet werden.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich nicht mit rotierenden Luftdruckwerkzeugen, Drucklufthämmern und Meißeln und Sandstrahlbearbeitung arbeiten, sofern dies nicht im Zusammenhang mit einer qualifizierenden Ausbildung (z.B. als Lehrling) geschieht. Dies gilt jedoch nur, wenn sie gründlich geschult worden sind.

Im Zusammenhang mit der Arbeit muss eine Gebrauchsanweisung auf Dänisch vorhanden sein, die darüber informiert, wie die Maschine aufstellt, bedient und gewartet wird.

Rotierendes Druckluftwerkzeug

Schleifwerkzeug muss dagegen gesichert werden, dass die Drehgeschwindigkeit für die Scheibe zu groß wird. Dies gilt selbst dann, wenn man Luft mit höherem Druck anschließt als vorgeschrieben.

Drucklufthämmer

Bei der Verwendung von Drucklufthämmern muss man sicher stellen, dass die Vibrationen in dem Gebäude nicht zu Gefahren führen.

Meißelhämmer

Wenn man in Beton und Mauerwerk meißelt, können sich gefährliche Staubkonzentrationen, z.B. Quarzstaub, entwickeln. Hier muss man die Staubverbreitung in der Umgebung dadurch begrenzen, dass man den Staub absaugt und in dem Umfang, in dem dies nicht möglich ist, wässert. Man muss Staub in einer Art und Weise entfernen, die nicht staubt – z.B. indem man staubsaugt.

Meißelhämmer haben ein hohes Vibrationsniveau. Planen Sie die Arbeit so weit wie möglich in der Weise, dass Sie Werkzeug mit Fernbedienung benutzen oder dass manuelles Werkzeug mechanisch unterstützt werden kann. Wenn man Werkzeug anschaffen muss, sollte man vibrationsgedämpftes Werkzeug wählen.

Man kann vorhandenes Werkzeug mit Griffen aus stoßabsorbierendem Material dämpfen.

Sie müssen immer Augenschutz und normalerweise auch Gehörschutz und Atemschutz verwenden, wenn Sie mit Drucklufthämmern arbeiten, und es kann auch notwendig sein, zu benutzen.

Sandstrahlbearbeitung

Unter Sandstrahlbearbeitung versteht man, dass man mit Natursand, Stahlsand, Gusseisensand, Backpulver, Stahlkugeln, Korund, Glas o.ä. bläst.

Man sollte es vermeiden, mit Natursand, der Quarz enthält, zu blasen. Quarz ist besonders gesundheitsschädlich und kann Silikose und Krebs auslösen.

Begrenzen Sie die Verbreitung von Staub so weit wie möglich,indem Sie Sandstrahlbearbeitung im Freien mit einer Plane o.ä. durchführen. Stellen Sie Warnschilder auf und sorgen Sie dafür, dass Sandstrahlbearbeitung nur dort erfolgt, wo andere dadurch nicht belästigt werden.

Die Bedienungsvorrichtung muss mit Haltegriffen ausgerüstet sein (Totmannsfunktion). Bei längeren Schläuchen (über 40 m) wird angeraten, die Öffnungsfunktion elektrisch zu steuern. Eine Luftsteuerung mit nur einer Leitung ist nicht zulässig.

Wenn man bei niedrigen Temperaturen arbeitet, muss der Haltegriff der Strahlenlanze gegen eine Fehlfunktion aufgrund von Frost im Kondenswasser gesichert sein. Das kann man mit Antifrostflüssigkeit und Dosierungsausrüstung erreichen.

Persönliche Schutzausrüstung

  • Der Sandstrahlbearbeitende muss einen mit Luft versorgten Atemschutz entweder in Form einer Kappe, welche Kopf, Hals und Schultern bedeckt, oder als Vollmaske plus Kappe verwenden. Die Luftzufuhr zum Atemschutz muss von einer Anlage mit Ölabscheider und eventuell einem Erwärmungs- oder Kühlungsaggregat aus erfolgen.
  • Der Sandbläser und alle anderen, die sich – auch für kurze Zeit – im Sandblasebereich aufhalten, müssen besonders staubabweisende Arbeitskleidung, wie ein eng anliegenden Arbeitsanzug, Langschaftstiefel und Arbeitshandschuhe mit langen Manschetten, tragen.
  • Gehörschutz ist normalerweise erforderlich.
  • Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung müssen von der Straßenkleidung getrennt sein und nicht in den Essraum mitgenommen werden.

Entfernen Sie gebrauchten Sand so schnell wie möglich. Reinigung mit Druckluft ist nicht erlaubt. Man kann fegen und schaufeln, nachdem der Sand angefeuchtet ist. Der Sand darf nur nach besonderer Reinigung wieder verwendet werden. Bei der Reinigung ist Atemschutz zu verwenden.

Wenn man bei der Renovierung von Fassaden mit der Arbeit beginnt, müssen die kommunalen Behörden die Arbeit genehmigt haben.

Abfall ist gemäß den Bestimmungen des Umwelt- und Energieministeriums zu entsorgen.

Nasse Sandstrahlbearbeitung

Man kann die Reinigungswirkung erhöhen, indem man Wasser zugibt. Eine nasse Sandstrahlbearbeitung ist nicht so gesundheitsschädlich wie eine trockene Sandstrahlbearbeitung, da die Staubmenge in der Luft hier nur 1/10 beträgt. Der Sand ist zu entfernen, solange er nass ist.

Hochdruckreinigung

Hochdruckanlagen mit einem Höchstdruck über 800 sind besonders gefährlich, und man darf sie aufgrund der Schneidekraft des Strahl und der kräftigen Rückschlagwirkung niemals manuell benutzen.

Wenn man mit Hochdruckreinigern mit einem Druck von mehr als 25 bar oder dort, wo die Produktzahl (Höchstdruck in bar mal Anzahl Liter pro Minute) 10.000 übersteigt, arbeitet, muss man darauf achten, dass:

  • sich keine anderen Personen im Arbeitsbereich aufhalten,
  • man nicht auf elektrische Installationen spritzt,
  • man eine rutschfeste Position hat,
  • man um sich herum ein freies und unbehindertes Arbeitsfeld hat. (Es darf nicht auf Leitern gearbeitet werden.)

Wenn man länger als eine ½ Stunde arbeitet, muss man einen Schulterbügel o.ä.haben, der den Griff der Hände um das Strahlrohr entlasten kann.

Gefahr bei der Benutzung:

  • Der Strahl wirkt wie ein schneidendes Werkzeug sowohl auf das Werkstück als auch auf Personen (die Beschädigungen gehen tief hinein und sind schwerwiegend, auch wenn die Verletzungen nicht schlimm aussehen).
  • Der Strahl kann von Hohlräumen und krummen Flächen zurück geworfen werden.
  • Gesundheitsgefährliche oder giftige Stoffe können in Form von Nebel verbreitet werden.
  • Schläuche und Düsen können wie Druckluftwerkzeug vibrieren (zu weißen Fingern führen).

Nutzen Sie die Windrichtung am betreffenden Ort aus, um Unreinheiten zu entfernen. Es ist normalerweise erforderlich, persönliche Schutzausrüstung zu verwenden.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich keine Hochdruckreinigung mit einem Arbeitsdruck von über 70 bar (7MPa) durchführen, sofern dies nicht im Zusammenhang mit einer qualifizierenden Ausbildung (z.B. als Lehrling) geschieht, und nur, wenn sie eine gründliche Schulung erhalten haben.

Im Zusammenhang mit der Arbeit muss eine Gebrauchsanweisung auf Dänisch vorhanden sein, die darüber informiert, wie man aufstellt, bedient und wartet.

Hochdruckschneiden

Verwenden Sie Hochdruckschläuche nie manuell, wenn der Druck mehr als 800 bar beträgt. Das ist gefährlich aufgrund der Schneidekraft des Strahls und der kräftigen Rückschlagwirkung.

Düsen müssen in besonderen Werkzeugen festgehalten werden.

Der Schneidebereich muss wegen der Durchschlagkraft unzugänglich sein. Das Arbeitsfeld des Strahls muss gemäß den Bestimmungen für Maschinenschutz abgeschirmt sein.

Bei der Hochdruckreinigung können Nebel und Lärm auftreten, so dass Atem- und Gehörschutz erforderlich werden können.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen kein Hochdruckschneiden durchführen, sofern dies nicht im Zusammenhang mit einer qualifizierenden Ausbildung (z.B. als Lehrling) geschieht, und nur dann, wenn sie gründlich geschult worden sind.

Im Zusammenhang mit der Arbeit muss eine Gebrauchsanweisung auf Dänisch vorhanden sein, die darüber informiert, wie man aufstellt, bedient und wartet.