En ny version af håndbogen er netop udkommet.

Den nye håndbog findes dog kun som én samlet pdf lige nu. Vi forventer at være klar med en online version i løbet af efteråret.

Se den nye version af Håndbogen

Arbeitsplattformen, 1 und 2 Säulen

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Die Arbeitsplattform muss zu den Arbeitsaufgaben passen, die man ausführen muss. Das gilt u.a. für Tragfähigkeit und Größe. Eine dänische Gebrauchsanweisung muss auf der Arbeitsplattform vorhanden sein. Sie muss u.a. über die Verwendung, die Bedienung und die tägliche Wartung der Plattform informieren.

Am Arbeitsstandplatz muss ein deutliches Schild mit einer kurzen Gebrauchsanweisung vorhanden sein. Daraus müssen u.a. die höchste zulässige Belastung und die Verteilung der Belastung auf der Plattform hervorgehen.

Die Energiezufuhr muss unterbrochen werden können, z.B. mit einem Schlüsselschalter, um zu verhindern, dass Unbefugte den Personenlift bedienen.

Die Plattform darf nicht als Aufzug verwendet werden.

Alle Arbeitsplattformen, die nach dem 1. Januar 1997 in Betrieb genommen worden sind, müssen das CE-Kennzeichen tragen und die Anforderungen der Maschinenrichtlinie erfüllen.

Akte

Auf der Arbeitsplattform oder in ihrer Nähe muss man sich in einer Akte über den Hintergrund der Plattform informieren können. Die Akte muss u.a. Angaben zu Belastungsproben, Reparaturen und Inspektionen enthalten. Für die Führung der Akte ist der Eigentümer der Ausrüstung verantwortlich.

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Inspektion

Mindestens einmal jährlich muss der Lieferant oder eine andere sachkundige Person eine Generalinspektion durchführen.

Aufstellung

Nur Personen, die eine besondere Einweisung erhalten haben, zu der die Kenntnis der Gebrauchsanweisung des Lieferanten gehört, dürfen Arbeitsplattformen aufstellen, verändern, verlagern und abbauen. Gleiches gilt für Arbeitsplattformen, die für einen ständigen Ortswechsel bestimmt sind.

Die Unterlage muss tragfähig sein und die Druckkräfte aufnehmen können, die der Lieferant angibt.

Aufklotzungen dürfen höchstens 0,20 m hoch sein, sie müssen stabil sein und die vorkommenden Kräfte in alle Richtungen aufnehmen können.

Wenn der Mast an einem Gebäudeteil befestigt wird, muss dieser und das Material, das man zur Befestigung verwendet, die notwendigen Kräfte aufnehmen können.

Wenn die Aufstellung und Verwendung des Gerüstes an und auf einer öffentlichen Straße erfolgt, sind auch die Arbeiten von den Straßenbestimmungen umfasst. An Orten, bei denen die Gefahr von Auffahrunfällen besteht, sind passende Vorkehrungen zu treffen.

Verlegung der Arbeitsplattform

Eine Verlegung kann nur dann erfolgen, wenn die Unterlage fest und tragfähig ist. Außerdem muss man dafür sorgen, dass die Masthöhe nicht über das hinaus geht, was der Lieferant festgelegt hat.

Die Stützbeine müssen unmittelbar über der Erde angebracht werden.

Befolgen Sie die Anweisungen des Lieferanten bezüglich der Wind- und Wetterverhältnisse.

Ausschilderung

Dicht am Tor muss sich ein Schild befinden, das die Höchstbelastung wie folgt beschreibt:

  • Höchstbelastung in kg.
  • Verteilung der Belastung über die Plattform.
  • Anzahl der Personen und sonstige Belastung (eine Person wird mit 85 kg berechnet).

Der Bedienungspult muss mit deutlichen Piktogrammen oder mit einem Text auf Dänisch ausgestattet sein.

Eindeckung

Man darf die Arbeitsplattform nur eindecken, wenn dies mit dem Aufsteller vereinbart ist und wenn die Anweisungen des Lieferanten befolgt werden. Selbst eine kleinere Eindeckung oder Schilder auf dem Geländer werden die Windlast auf der Plattform erhöhen. Das stellt höhere Anforderungen an die Aufstellung/Befestigung.

Zugang

Die Plattform muss leicht zugänglich sein. Es muss eine feste Treppe oder Leiter vorhanden sein, wenn der Abstand zur Erde mehr als 0,5 m beträgt. Treppe und Leiter müssen eine Handleiste oder eine Stützmöglichkeit haben.

Die Luke der Plattform muss selbstschließend sein und darf sich nicht nach außen hin öffnen lassen. Das Tor muss außerdem über eine automatische Schließanlage oder einen Stromschalter verfügen, der sicher stellt, dass man die Plattform nicht heben kann, wenn das Tor offen ist.

Geländer/Absperrung

Die Plattform muss normalerweise auf allen Seiten eine Handliste in einer Höhe von 1 Meter, eine Knieleiste in einer Höhe von 0,5 Meter und ein Fußbrett von mindestens 0,15 m haben. Ein Geländer kann auch aus einer soliden Platte oder einem Netz bestehen.

Bei Arbeiten an der Fassade kann man auf das innere Geländer verzichten. Dies gilt aber nur, wenn der Boden der Plattform der Fassade folgt und der Abstand zwischen Fassade und Plattform zu keinem Zeitpunkt 0,3 m übersteigt.

An einem Personenlift mit einer Säule bei der Arbeit an einer Fassadenwand darf das Geländer nur entfernt werden, wenn die Arbeitsplattform an jedem Ende mit einer Führungsrolle bis zur Fassadenwand ausgestattet ist und wenn der Abstand zwischen Arbeitsstandplatz und Fassade 0,3 m oder weniger beträgt.

Um die Arbeitsplattform herum muss eine haltbare Markierung in der Weise angebracht sein, dass niemand dem Arbeitsbereich der Plattform so nahe kommt, dass dies gefährlich sein kann.

Boden

Der Boden muss waagerecht und aus rutschfestem Material ausgeführt sein. Es muss ein Abfluss für Regenwasser vorhanden sein, und die Öffnungen im Boden dürfen höchstens 25 mm groß sein.

Arbeit auf Arbeitsplattformen

Die Belastung der Arbeitsplattform darf nicht das übersteigen, was der Lieferant auf dem Belastungsschild, das dicht am Zugangstor angebracht sein muss, angegeben hat,

Die Beschreibung der Höchstbelastung umfasst die Höchstbelastung in kg, die Verteilung der Belastung sowie die Anzahl der Personen und die übrige Belastung. Eine Person wird mit 85 kg berechnet.

Es muss immer möglich sein, mindestens eine Person vom Arbeitsplatz hinzu zu ziehen, wenn auf der Plattform gearbeitet wird. Das kann bei einer Betriebsunterbrechung oder bei einem Unfall akut werden. Es muss durch Rufen oder über Mobiltelefon möglich sein, Unterstützung zu erhalten.

Man darf die Arbeitsplattform nicht bedienen, bevor der Leiter sich vergewissert hat, dass nicht die Gefahr besteht, dass offene Fenster usw. die Plattform während der Fahrt berühren können.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Arbeitsplattformen nur bedienen, wenn dies im Zusammenhang mit einer qualifizierenden Ausbildung (z.B. als Lehrling) geschieht und wenn sie eine angemessene Schulung erhalten haben. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen jedoch durchaus von einer Arbeitsplattform aus arbeiten.

Verwenden Sie keine Leitern, Kästen o.ä., um die Arbeitshöhe zu erhöhen.

Man darf die Arbeitsplattform normalerweise nicht in angehobener Position verlassen. Es kann jedoch notwendig sein, und in einem solchen Fall muss man dies mit dem regionalen Aufsichtszentrum vereinbaren. Ein Beispiel kann Balkonarbeit sein.

In solchen Situationen muss man Arbeitsdecken, Arbeitsplattformen und andere Zugangswege mit Geländern oder einer andere wirksame Absturzsicherung ausstatten. Auf dem Bedienungspult muss sich außerdem ein abschließbarer Schalter befinden.

Platzieren Sie die Plattform am Feierabend in der untersten Position. Denken Sie auch daran, dass die Energiezufuhr abgeschaltet und abgeschossen sein muss.

Besondere Risiken

Seien Sie vorsichtig, damit Sie während der Fahrt nicht eingeklemmt werden – sorgen Sie für eine Abschirmung o.ä. Es kann die Gefahr bestehen, zwischen Mast und Plattform oder zwischen Plattform und Gebäudeteilen sowie zwischen Plattform und Boden eingeklemmt zu werden.

Vermeiden Sie Zusammenstöße mit offenen Fenster und anderen Konstruktionen/Materialien. Dies kann die Plattform überlasten, so dass das Risiko des Zusammenbruchs besteht.

Eine schiefe Gewichtsverteilung auf der Arbeitsplattform kann fatale Folgen haben.

Wenn die Arbeitshöhe mehr als 30 m beträgt, muss ein Bereitschaftsplan vorliegen, der beschreibt, wie Personen in einer Notsituation gerettet werden oder Hilfe erhalten können.