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Atemschutz

Beim Atemschutz lassen sich drei Haupttypen unterscheiden:

  • Filternder Atemschutz mit Atemwiderstand.
  • Atemschutz mit Turbofilter oder Atemwiderstand.
  • Mit Luft versorgter Atemschutz.

Die Atemschutzausrüstungen der Filtertypen filtern die Einatmungsluft durch einen Filter. Hier gibt es viele verschiedene Typen.

Ein mit Luft versorgter Atemschutz führt Luft aus nicht verunreinigten Bereichen Flaschen zu. Diesen Typ müssen Sie verwenden, wenn

  • Sie gegen starke Verunreinigung geschützt werden müssen,
  • Sie Produkte mit einer hohen Codenummerierung verwenden (MAL-Code),
  • Sie die Zusammensetzung der Verunreinigung nicht kennen, oder
  • wenn die Gefahr von Sauerstoffmangel besteht.

Für alle Typen gilt, dass Sie den Atemschutz vom Beginn der Arbeit bis zu ihrer Beendigung verwenden müssen.

Ob Sie eine Voll- oder Halbmaske verwenden, hängt von der Arbeit ab, die Sie ausführen müssen. Überlegen Sie auch, ob Sie eine Brille, einen Helm, einen Gehörschutz o.ä. verwenden müssen.

Ein Atemschutz muss dicht am Gesicht anliegen.

Die Haltbarkeit und der Schutzgrad eines Atemschutzes hängt ganz davon ab, wie genau man die Gebrauchsanweisung des Lieferanten befolgt, die dem Atemschutz beiliegen und in dänischer Sprache abgefasst sein muss. Hier können Sie u.a. lesen, wie Sie den Atemschutz verwenden, aufbewahren, reinigen, warten, reparieren und desinfizieren.

Begrenzungen der Arbeitszeit

Arbeit mit Atemschutz ist immer belastend. Es ist besonders belastend, mit filterndem Atemschutz zu arbeiten, der die Atmung belastet. Darum sind zeitliche Begrenzungen für die Verwendung festgelegt worden. Halten Sie diese ein, da insbesondere Ihr Kreislauf (Herz) belastet wird und Sie Wasser in die Lunge bekommen können.

Wenn Sie einen filternden Atemschutz ohne Turboeinheit verwenden, darf dieser höchstens drei Stunden täglich verwendet werden. Wenn Sie mehr als drei Stunden arbeiten müssen, müssen Sie entweder einen Atemschutz mit Turboeinheit (Bläser) oder einen mit Luft versorgten Atemschutz verwenden.

Da es immer belastend ist, mit Atemschutz, gleich welchen Typs, zu arbeiten, müssen die Arbeitsperioden mit Atemschutz dadurch begrenzt werden, dass man angemessene Pausen hält. In diesen Perioden muss andere Arbeit durchgeführt werden, die nicht die Anwendung von Atemschutz erfordert.

Es darf höchstens 6 Stunden am Tag mit einem mit Luft versorgten Atemschutz oder mit Turboeinheiten gearbeitet werden, einschl. angemessenen Pausen. Bei Abrissarbeiten wird dies weiter auf höchstens 4 Stunden einschl. angemessenen Pausen reduziert.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur vier Stunden am Tag mit Atemschutz, der mit Luft versorgt wird, arbeiten, und auch nur dann, wenn dies im Rahmen ihrer Berufskompetenz vermittelnden Ausbildung erforderlich ist.

Filternder Atemschutz

Sie können filternden Atemschutz gegen Staub und Aerosole verwenden.

Vorteile:

  • Freie Beweglichkeit.
  • Leichte Lösung bei Einzelaufgaben und Arbeit an wechselnden Arbeitsplätzen.

Nachteile:

  • Schützt nicht gegen alle Stoffe.
  • Begrenzte Haltbarkeit.
  • Kann nur drei Stunden am Tag verwendet werden, da es die Atmung belastet.

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Filternden Atemschutz gibt es als Einwegmasken oder Voll- und Halbmaske mit Partikelfilter, der ausgewechselt werden kann. Es gibt verschiedene Arten von Filtern:

  • Klasse P1 schützt in begrenztem Maße vor Staub. Der Filter darf nicht angewendet werden, wenn der Grenzwert des Schadstoffs unter 5 mg/m3 liegt. Schützt nicht vor Asbestfasern und Quarzstaub.
  • Klasse P2 schützt vor den meisten Typen gesundheitsschädlichen Staubs. Diese Filter können nur vor festen Partikeln oder sowohl vor feste Partikel als auch vor flüssigkeitsförmigen Aerosolen. Ist der Filter nach EN149:2001 geprüft, schützt der Filter sowohl vor festen Partikeln als auch vor flüssigen Aerosolen, z.B. Sprühnebeln. Schützt nicht vor Asbestfasern und Quarzstaub.
  • Klasse P3 schützt genau so wie Klasse P2, aber auch vor radioaktivem Staub, Bakterien, Viren und Nanopartikeln.

Ein Staubfilter schützt nicht vor schädlichen Gasen oder Dämpfen.

Atemschutz mit Gasfilter

Voll- oder Halbmaske mit Gasfilter, den man auswechseln kann. Es gibt verschiedene Typen von Filtern, die sind nach ihrer Fähigkeit unterteilt sind, Gase und Dämpfe aufzunehmen:

  • Filtertyp A schützt vor mineralischem Terpentin, Toluen, Xylen und Butylacetat und anderen Dämpfen aus organischen Lösungsmitteln mit einem Siedepunkt von mindestens 65°C.
  • Filtertyp AX schützt vor Dämpfen aus organischen Lösungsmitteln mit einem Siedepunkt unter 65°C. Diese Filter müssen am selben Tag, an dem sie verwendet worden sind, ausrangiert werden.
  • Filtertyp B schützt vor Chlor und Cyanwasserstoff und ähnlichen Gasen.
  • Filtertyp E schützt vor Schwefeldioxid und ähnlichen Gasen.
  • Filtertyp K schützt vor Ammoniak und ähnlichen Gasen.
  • Filtertyp Hg-P3 schützt vor Dämpfen von Quecksilber und Partikeln.
  • Filtertyp NO-P3 schützt vor nitrösen Gasen und Partikeln.
  • Filtertyp SX schützt vor speziellen Stoffen.

Die Filter sind in verschiedene Klassen eingeteilt:

  • Klasse 1 sind Niedrigkapazitätsfilter.
  • Klasse 2 sind Mittelkapazitätsfilter.
  • Klasse 3 sind Hochkapazitätsfilter.

Sie sollten keinen Atemschutz mit Gasfilter verwenden, wenn die Luft andere Gase oder Dämpfe als diejenigen enthält, vor denen der Filter schützt. Der Inhalt an Gasen oder Dämpfen in der Luft darf auch nicht höher liegen als das, was der Filter leisten kann.

Einige Filter schützen vor mehreren Typen gleichzeitig.

Wenn Sie sich gleichzeitig sowohl vor Partikeln als auch vor Gasen schützen wollen, müssen Sie zwei Filter verwenden. Außen ein geeigneter Staubfilter und innen ein Gasfilter.

Bei Sprühanstrich o.ä. ist es sinnvoll einen Vorfilter zu verwenden, der den Partikelfilter schützen kann.

Markierung

Partikelfilter (Staubfilter) haben die Markierung P1, P2, P3 und einen weißen Farbcode.

Gasfilter sind mit Typ und Klasse gekennzeichnet und haben außerdem einen Farbcode:

  • Braun für A-Filter
  • Grau für B-Filter
  • Gelb für E-Filter
  • Grün für K-Filter

Filter für mehrere verschiedene Gase und Kombinationen von Partikeln und Gasen haben einen Farbcode für jeden einzelnen Typ.

Mit Luft versorgter Atemschutz

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Verwenden Sie immer einen mit Luft versorgten Atemschutz, wenn:

  1. Sauerstoffmangel entstehen kann (die Sauerstoffkonzentration liegt unter 17% Sauerstoff in der Einatmungsluft).
  2. es Luftverschmutzung in hohen Konzentrationen gibt,
  3. die Luftverschmutzung unbekannt oder zu groß ist,
  4. es keinen geeigneten Filter gibt,
  5. die Maske nicht fest anliegen kann,
  6. die Arbeit insgesamt mehr als drei Stunden dauert.
  7. die Arbeit schwer ist und es beschwerlich ist zu atmen,
  8. das Arbeitsschutzgesetz dies erfordert, z.B. bei Arbeiten mit Asbest oder Styren oder anderen Arbeiten mit einer hohen Codenummerierung (MAL-Code).

Sorgen Sie immer dafür, dass saubere Luft aus einem nicht verunreinigten Bereich zugeführt wird, wenn Sie einen mit Luft versorgten Atemschutz verwenden.

Turboatemschutz

Der Turboatemschutz (mit Bläser und Batterie) zieht die Luft durch einen Filter (filternder Atemschutz), die in die Maske/Schutzkappe gezogen wird. Das bedeutet, dass es keinen Atemwiderstand gibt und der Atemschutz deshalb an einem Arbeitstag bis zu 6 Stunden verwendet werden kann.

Der Turbofilteratemschutz darf nur dort verwendet, wo normalerweise allgemeiner filternder Atemschutz verwendet werden kann. Sie darf daher nicht angewendet werden, wenn der MAL-Code einen mit Frischluft versorgten Atemschutz ausgelöst wird, wie z.B. bei Styrenarbeit.

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Es ist leichter, mit Turbomaske zu atmen, und man ist normalerweise auch beweglicher als wenn man einen allgemeinen mit Luft versorgten Atemschutz verwendet.

Wählen Sie Typen mit möglichst großer Luftkapazität. Das verhindert, dass der Gesichtsschutz beschlägt, und es erhöht den effektiven Schutz, den die Maske/Kapuze bietet, da in dieser ein Überdruck erzeugt wird.

Schutzfaktor

Ein Schutzfaktor beschreibt, wie gut ein Atemschutz die Konzentration eines Schadstoff in der Einatmungsluft reduzieren kann. Der vom Lieferanten angegebene Schutzfaktor ist durch eine Labormessung festgesetzt worden.

Bei Verwendung am Arbeitsplatz kann man nicht mit einem so guten Schutz rechnen. Der tatsächliche Schutz hängt von mehreren Faktoren ab, u.a. davon, in welchem Grad die Maske dicht am Gesicht anliegt. Viele Staubmasken liegen nicht ausreichend dicht am Gesicht an. Darum sind sie für die Verwendung bei vielen Arbeitsaufgaben auf Bauplätzen nicht geeignet. Dies gilt u.a. für Einwegmasken.

Der Schutzfaktor kann auch herabgesetzt werden, wenn Sie einen Bart oder eine Brille tragen. Verwenden Sie eventuell einen mit Luft versorgten Atemschutz mit Überdruckkapuze oder Turboeinheit.

Auswechseln des Partikelfilters (Staubfilter)

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung des Lieferanten.

Bei Kauf eines Turbofilteratemschutzes wird häufig ein Testset beigefügt, dass zur Kontrolle des Filters verwendet wird. Die Lebensdauer des Filters kann durch Verwendung eines Vorfilters verlängert werden.

Bei allgemeinen filterndem Atemschutz (mit Atmungswiderstand) gilt die Faustregel, dass der Filter ausgewechselt werden muss, wenn es zu einem erhöhten Atmungswiderstand kommt.

Auswechseln des Gasfilters

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung des Lieferanten.

Ein Gasfilter kann nur eine bestimmte Menge Luftverschmutzung aufnehmen, bevor er aufgebraucht ist. Darum muss er rechtzeitig ausgewechselt werden.

Wenn Sie anfangen Gas zu riechen, ist es Zeit, den Filter auszuwechseln, sofern der Geruch nicht darauf zurück zu führen ist, dass die Maske nicht fest anliegt. Dies gilt auch dann, wenn der Lieferant eine längere Verwendungszeit angegeben hat.

Es ist wichtig, dass Sie wissen, ob man das Gas überhaupt riechen kann.

A1-Filter sollten nur als Einwegfilter für Arbeit von von kurzer Dauer (½ Stunde) bei niedrigen Konzentrationen (ca. das Dreifache des Grenzwerts).

Wenn die Verwendungszeit eines Filters nicht angegeben ist, sollten Sie stattdessen einen mit Luft versorgten Atemschutz verwenden.

Beschilderung

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In Arbeitsbereichen, in denen man einen Atemschutz verwenden muss, muss ein Schild darauf hinweisen. Das Schild kann durch Informationen darüber ergänzt werden, welchen Typ Atemschutz man verwenden muss.

Die Beschilderung ist besonders wichtig auf Bauplätzen, wo mehrere Unternehmen gleichzeitig arbeiten, so dass die Beschäftigten anderer Unternehmen davon gewarnt werden, den Bereich zu betreten, in dem Atemschutz verwendet werden muss.