Allgemeines über persönliche Schutzausrüstungen

Persönliche Schutzausrüstungen sind Sicherheitshelme, Atemschutz o.ä., die die Beschäftigten während der Arbeit schützen. Siehe Zeichnung.

Persönliche Schutzausrüstungen sind der letzte Ausweg

Arbeitsschutzprobleme müssen grundsätzlich dort gelöst werden, wo sie entstehen. Persönliche Schutzausrüstungen werden erst dann gewählt, wenn alles andere versucht worden ist.

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Anforderungen an Schutzausrüstungen

Schutz: Achten Sie darauf, ob die Schutzausrüstung den erforderlichen Schutz bietet.
Beispiel: Der Atemschutz muss die richtigen Filter haben. Staubfilter können z.B. nicht verwendet werden, wenn man mit Lösungsmitteln arbeitet.

Beeinträchtigungen: Die Schutzausrüstung darf nicht mehr Beeinträchtigungen bieten, als erforderlich sind, damit sie funktionieren kann.
Beispiel: Nicht alle Menschen können die gleichen Schuhe tragen – daher ist es nicht genug, nur zwischen einem Typ wählen zu können.

Eignung: Die Schutzausrüstung muss für die aktuelle Arbeitsaufgabe geeignet sein.
Beispiel: Wenn man irgendwo arbeitet, wo es Wasser gibt, z.B. bei oder in einer Ausschachtung, muss man Sicherheitsgummistiefel und nicht Sicherheitsschuhe tragen.

Schutzausrüstungen müssen nicht mehr Eigenschaften haben als benötigt werden, da zusätzliche Eigenschaften unnötige Beeinträchtigungen mit sich bringen können.

Lieferung, Bezahlung, Wartung und Eigentum

Der Arbeitgeber hat die Verantwortung und die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die richtigen Schutzausrüstungen an die Beschäftigten ausgegeben werden. Der Arbeitgeber ist auch für die Reinigung und Wartung verantwortlich.

Eine Ausnahme kann die Verantwortung für das Sicherheitsschuhwerk und besondere Arbeitskleidung sein. Hier können die Arbeitgeberorganisation und die Gewerkschaften (oder der Arbeitgeber und die Beschäftigten, wenn für diese Tarifverträge gelten) vereinbaren, dass die Beschäftigten zur Bezahlung beitragen.

Wenn der Arbeitgeber die Schutzausrüstungen bezahlt und deren Eigentümer ist, kann er verlangen, dass die Schutzausrüstung des Mitarbeiters am Feierabend am Arbeitsplatz verbleibt.

Verantwortung für die Schutzausrüstung

Der Arbeitgeber ist für Folgendes verantwortlich:

  • Er muss sicher stellen, dass die Beschäftigten die Schutzausrüstungen während der Arbeit verwenden.
  • Er muss zur Verwendung der Schutzausrüstung anleiten und sicher stellen, dass die Beschäftigten die Instruktionen befolgen.
  • Er muss den Beschäftigten erklären, welche Konsequenzen es für ihre Sicherheit und Gesundheit hat, wenn die Instruktionen nicht befolgt werden.

Die Beschäftigten sind für Folgendes verantwortlich:

  • Sie müssen die Schutzausrüstungen vom Beginn der Arbeit bis zu ihrer Fertigstellung verwenden. Das setzt natürlich voraus, dass Schutzausrüstungen an sie ausgegeben worden sind und dass sie zu ihrer Benutzung angeleitet worden sind.
  • Sie müssen dem Vorarbeiter oder dem Arbeitgeber Mitteilung machen, wenn an Schutzausrüstungen Fehler oder Mängel auftreten.

Grenzen der Verwendung
Bei der Verwendung einer Schutzausrüstung können Beeinträchtigungen auftreten, die es notwendig machen können, die Arbeitszeit zu begrenzen – z.B. dadurch, dass Pausen eingelegt werden. Manche Atemschutzgeräte haben eine festgelegte Grenze dafür, wie lange sie jeweils verwendet werden dürfen.

Gebrauchsanweisungen und Markierung

Der Lieferant muss dafür sorgen, dass gleichzeitig mit der Lieferung einer persönlichen Schutzausrüstung immer auch eine Gebrauchsanweisung geliefert wird.

Die Gebrauchsanweisung muss auf Dänisch verfasst und in einer klaren und verständlichen Sprache formuliert sein.

Die Gebrauchsanweisung muss Angaben zu Folgendem enthalten:

  • wie die Schutzausrüstung verwendet werden muss,
  • Aufbewahrung, Verwendung, Reinigung, Wartung, Reparatur und Desinfizierung,
  • Widerstandsfähigkeit, die durch eine technische Prüfung festgestellt worden ist,
  • welches Zubehör zusammen mit der Schutzausrüstung verwendet werden kann,
  • Begrenzungen in der Verwendung der Schutzausrüstung,
  • der Tag, an dem die Schutzausrüstung ihre Haltbarkeit verliert,
  • geeignete Verpackung für den Transport der Schutzausrüstung,
  • Bedeutung einer eventuellen Markierung.

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Alle persönlichen Schutzausrüstungen und alles Zubehör müssen das CE-Kennzeichen tragen.