Wintermaßnahmen

Zum Schutz vor der Witterung müssen Arbeitsplätze mit wenig Bewegung (z.B. Abbinden von Stahlbeton, Sägen mit einer fest installierten Kreissäge, Schneiden von Rohren usw.) unabhängig von der Jahreszeit im Container, unter einem Halbdach oder innerhalb von Gebäuden angebracht werden.

In der Winterperiode muss man Sicherheitsmaßnahmen gegen Beeinträchtigungen durch Wasser, Regen, Hagel und Schnee sowie Kälte und Dunkelheit treffen.

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Die Regelungen der Arbeitsaufsichtsbehörde im Erlass bezüglich der Einrichtung von Bauplätzen stellt für den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. März Anforderungen an Aktivitäten im Winter.

In Rohbauten, auf Gerüsten und in offenen Konstruktionen muss eine Eindeckung dann erfolgen, wenn:

  • die Arbeiten sich über einen längeren Zeitraum (in Rohbauten ca. 3 Tage und auf Gerüsten u.ä. bei ca. sechs Tagen) erstrecken.
  • das Wetter so schlecht ist, dass die Beschäftigten Gefahr laufen, sich gesundheitschädlichen Einflüssen auszusetzen.
  • eine Eindeckung möglich und vernünftig ist.

Die Bestimmungen des Gewerbe- und Baudirektorats betreffend Winterarbeit gelten für den Zeitraum vom 1. November bis zum 31. März. Diese Bestimmungen teilen die Ereignisse in durch die Jahreszeit bestimmte Ereignisse (Regen usw.) – die der Bauunternehmer bezahlen muss, und in witterungsbestimmte Ereignisse (Schnee, Frost usw.) ein, die der Bauherr bezahlen muss. In der Anleitung zu diesen Bestimmungen gibt es eine Reihe von Beschreibungen, die auch für die Arbeitsbedingen in der Winterperiode von Bedeutung sind.

Die Tarifverträge enthalten Richtlinien für die Bezahlung der Durchführung von Arbeiten im Winter und Richtlinien für die Lieferung, Anbringung und Verlegung von Schutzwänden.

Die Bauverordnung stellt Anforderungen mit dem Ziel, dass die Bauarbeiten trocken durchgeführt werden können. Dies kann bedeuten, dass eine Überdachung errichtet werden muss.

Sorgen Sie dafür, dass Abwasser- und Trockenlegungsarbeiten zeitig vor dem Winter durchgeführt werden.

Wege und Lagerplätze müssen wirksam entwässert werden.

Versorgungsleitungen (Strom, Wasser) müssen zeitig verlegt werden. Provisorische Wasser- und Abwasserleitungen müssen isoliert werden.

Schaffen Sie sich rechtzeitig Schaufeln, Schneepflüge, Fegemaschinen und sonstiges Schneeräumungsmaterial an. Denken Sie auch an Streugut, Streusalz und Wintermatten. Dieses kann eventuell in einem Depot gelagert werden.

Gehen Sie die Wintermaßnahmen frühzeitig auf einer Sitzung durch, bevor der Winter beginnt.

Beispiele für mögliche Maßnahmen sind folgende:

  • Schließung der Fassadenöffnungen mit kunststoffbezogenen Rahmen o.ä.
  • Vollständige oder teilweise Eindeckung mit einer Plastikplane o.ä.
  • Eindeckung in Form einer wirksam eingerichteten Klimaabschirmung oder Windschirms.
  • Überdachung oder Totalüberdachung.
  • Wenn eine Kunststoffplane auf dem Gerüst angebracht werden muss, muss dieses eine genügende Anzahl Befestigungen haben.
  • Wird das Gerüst mit einem Netz eingedeckt, ist nicht die gleiche Anzahl Befestigungen erforderlich wie bei der Eindeckung mit einer Plane. Ein Netz, das die Windeinwirkung um bis zu 50 Prozent einschränkt, sichert die Aussicht und kann damit in einigen Fällen eine ausreichende und akzeptable Lösung darstellen.