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Den nye håndbog findes dog kun som én samlet pdf lige nu. Vi forventer at være klar med en online version i løbet af efteråret.

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Strom

Allgemeines zu Bauplatzinstallationen

Bauplatzinstallationen müssen die im Starkstromerlass aufgeführten Anforderungen erfüllen.

Das Ausschreibungsmaterial muss beschreiben, wie und in welchem Umfang der einzelne Bauunternehmer für die Elektroinstallationen des Bauplatzes oder für Teile davon, z.B. in welchem Zeitraum, verantwortlich ist.

Neu eingerichtete Elektroinstallationen müssen von einem amtlich zugelassenen Elektroinstallateur bei der lokalen Stromversorgungsgesellschaft angemeldet werden. Das gilt sowohl für provisorische als auch für ständige Installationen.

Wenn die provisorische Installation auf dem Bauplatz mehr als drei Monate lang beibehalten wird, muss die Installation alle drei Monate von einem amtlich zugelassenen Elektroinstallateur überprüft werde. Der Eigentümer (Nutzer) der provisorischen Installation ist für den Zustand der Installation und ihre Wartung verantwortlich.

Einspeisung von Baustrom

Stromkabel, die Haupt- und Nebenschalttafeln versorgen, müssen gegen Beschädigung gesichert werden. Sie können z.B. aufgehängt, eingegraben oder in anderer Weise geschützt werden.

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Um Beschädigung zu vermeiden, sollten Baustromkabel nicht auf Fahr- oder Gehwegen angebracht werden. Lässt sich dies nicht vermeiden, müssen die Kabel gegen mechanische Überlastung geschützt werden. Kabel können z.B. unter der Fahrbahn eingegraben werden.

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Wenn die Kabel eingegraben werden, müssen sie in einer Tiefe von mindestens 35 cm liegen, und sie müssen mit Rohren, U-Profilen oder Deckplatten aus Kunststoff geschützt werden.

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Kabel und Leitungen können auch auf Masten, Gebäudeteilen, Gerüsten, Gestellen o.ä. aufgehängt werden. Sie müssen in diesen Fällen mit isoliertem Material befestigt werden. Wenn Sie solche aufgehängten Leitungen benutzen, müssen Sie dafür sorgen, dass sie gut gekennzeichnet und außerhalb von Geh- und Fahrwegen oder hoch genug hängen, so dass Kräne, Bagger, Lastwagen und andere Arbeitsmaschinen sie nicht rammen.

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Provisorische Installationen müssen so angebracht sein, dass sie so wenig wie möglich verlegt werden müssen.

Flexible Leitungen, mit Ausnahme von Zuleitungen (Leitungen an elektronischen Geräten und Verlängerungsleitungen), müssen mindestens Mantelleitungen in schwerer Ausführung – vom Typ H07RN-F o.ä. – sein.

Baustromtafeln

Baustromtafeln müssen das CE-Kennzeichen tragen und die Bestimmungen in EN 60439-4 erfüllen. Tafeln, die diesen Standard nicht erfüllen und keine Kennzeichnung tragen, die darüber informiert, dürfen nicht verwendet werden.

Baustromtafeln müssen gegen Umfallen gesichert sein, und sie müssen so angebracht sein, dass sie leicht erreichbar und leicht zu bedienen sind. Der Platz vor der Tafel muss geräumt sein.

Steckdosen in Baustromtafeln müssen gegen indirekte Berührung mit Fehlstromschalter, (HFI-Schalter oder HPFI) geschützt sein. Steckdosen, die für die Versorgung anderer Tafeln bestimmt sind, dürfen nicht an anderes Material angeschlossen werden. Diese Steckdosen sind mit einem Warnhinweis gekennzeichnet, z.B.:

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Wenn eine Sicherung durchbrennt, darf es nur einmal möglich sein, eine neue Sicherung einzusetzen. Brennt diese auch durch, muss man einen Elektroinstallateur hinzuziehen. Dies gilt auch beim Wiedereinschalten automatischer Sicherungen.

Gebrauchsgegenstände und Werkzeug

Gebrauchsgegenstände, die an die Installationen des Bauplatzes angeschlossen werden, müssen gegen indirekte Berührung geschützt sein.

Steckdosen müssen normalerweise über einen Erdkontakt verfügen, der mit einem Schutzleiter verbunden ist. Die Steckdosen können entweder allgemeine dänische Steckdosen mit Erdung, Stabsteckdosen oder Industriesteckdosen sein.

Es muss möglich sein, die Stromversorgung des Bauplatzes zu unterbrechen. Daher muss es an allen Bauplatztafeln abschließbare Schalter geben.

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Dies gilt auch für Kabeltrommeln o.ä. Hier muss sowohl der Stecker als auch der Steckdosenteil geerdet sein.

Man darf Gebrauchsgegenstände nur an die Spannung und die Stromart anschließen, für die sie vorgesehen sind. Der Anschluss kann durch einen Stecker in der Steckdose oder durch einen festen Anschluss erfolgen, was z.B. bei Kränen o.ä. der Fall ist. Nur ein amtlich zugelassener Elektroinstallateur darf einen festen Anschluss vornehmen.

An fest angeschlossenen Gebrauchsgegenständen muss sich ein verschließbarer Schalter (Reparaturschalter) befinden.

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Stecker, Steckdosen und Verlängerungselemente müssen eine große mechanische Stärke besitzen, z.B. zweifarbig (rot/grün). Vor einem Stecker oder einem Verlängerungselement darf nur eine Leitung ausgehen.

Kabel dürfen nicht überspannt werden und sind vor dem Einklemmen und Durchbruch scharfer Kanten u.ä. zu schützen.

Kabeltrommeln müssen ausreichend solide sein, mindestens Mantelleitungen in schwerer Ausführung des Typs H07RN-F oder entsprechende verschleiß- und wasserbeständige Leitungen, und sie müssen mit Schutzleitungen und Erdungsstiften/Erdkontakt ausgestattet sein.

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Denken Sie daran, das Kabel ganz von der Trommel abzurollen. Anderenfalls besteht das Risiko, dass das aufgerollte Kabel schmilzt.

Die Unternehmen müssen sicher stellen, dass elektrisch betriebene Handwerkzeuge regelmäßig nach den Anweisungen des Herstellers überprüft werden.

  • Allgemeine elektrische Handwerkzeuge (Klasse I), müssen mindestens jeden 2. Monat überprüft werden.
  • Doppelt isolierte Werkzeuge (Klasse II) müssen normalerweise alle 6 Monate überprüft werden. Das meiste professionelle Handwerkzeug ist doppelt isoliert.

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Der HFI-/HPFI-Schalter ist sehr empfindlich und kann den Strom auch aufgrund von Feuchtigkeit abschalten. Darum empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass Verbindungsstellen wie Steckdosen, Stecker und Verlängerungselemente trocken gehalten werden können. Hängen Sie die Verbindungsstellen auf, decken Sie sie ab oder packen Sie sie ein.