Sicherheitssitzungen auf Baustellen

Verantwortung des Bauherrn:
Auf größeren Baustellen hat der Arbeitsschutzkoordinator (B) des Bauherrn Sicherheitssitzungen zu veranstalten. Der Zweck ist die Koordination der Sicherheitsarbeit der einzelnen Arbeitgeber in den Gemeinschaftsbereichen.

Baustellen werden dann als „größer“ betrachtet, wenn mehr als ein Arbeitgeber gleichzeitig mehr als zehn Personen auf der Baustelle beschäftigt. Hierbei werden alle auf der Baustelle beschäftigten Personen mitgerechnet – auch Vorarbeiter und Baustellenleiter.

Der Arbeitsschutzkoordinator (B) des Bauherrn beruft die Sitzungen ein und sorgt für ein schriftliches Protokoll über die Themen und Beschlüsse der Sitzung. Alle Arbeitgeber (einschl. Subunternehmer und Einzelunternehmen) oder deren Vertreter nehmen an den Sitzungen gemeinsam mit der Arbeitsschutzorganisation der Unternehmen an der Arbeitsstätte teil.

Der Koordinator hat mindestens alle 14 Tage zu ordentlichen Sicherheitsbesprechungen einzuberufen. Außerordentliche Sitzungen sind nach Bedarf oder nach schwerwiegenden Unfällen oder Gefahren durchzuführen.
Es ist zu gewährleisten, dass alle auf der Baustelle über die Beschlüsse der Sitzungen informiert werden – auch die Personen, deren Hauptsprache nicht Dänisch ist.