Arbeitsschutzarbeit auf Baustellen

Das Unternehmen hat eine Arbeitsschutzorganisation auf Baustellen und anderen vorübergehenden und wechselnden Arbeitsstätten außerhalb der festen Arbeitsstätte des Unternehmens zu etablieren, wenn fünf Beschäftigte mehr als 14 Tage lang von demselben Arbeitgeber beschäftigt werden. Vergessen Sie nicht, auch eventuelle Leiharbeiter mitzurechnen.

Dies gilt ungeachtet der Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen und der Tatsache, dass die Beschäftigten auf der Baustelle gleichzeitig von einer Arbeitsschutzorganisation im Mutterbetrieb umfasst sind.

Die Arbeitsschutzorganisation auf der Baustelle besteht aus einem Mitarbeiter (Arbeitsschutzvertreter), der von den Mitarbeitern auf der Baustelle und innerhalb von diesen gewählt wurde, dem Vorarbeiter vor Ort und dem Arbeitgeber oder dessen Vertreter.

BFA Bygge & Anlæg empfiehlt, dass der Arbeitgeber, die Arbeitsschutzvertreter und Vorarbeiter in der Arbeitsschutzorganisation an vom Bauherrn oder Arbeitsschutzkoordinator einberufenen Starttre en, Sicherheitssitzungen und Sicherheitsrundgängen teilnehmen.

Arbeitsschutzausschuss auf Baustellen

Sind 35 Beschäftigte oder mehr vom selben Unternehmen mindestens vier Wochen lang auf einer Baustelle beschäftigt, so hat das Unternehmen einen Arbeitsschutzausschuss zu etablieren.

Der Arbeitsschutzausschuss setzt sich aus Mitgliedern oder Vertretern der auf der Baustelle etablierten Arbeitsschutzgruppen zusammen.

Bei Arbeiten an derselben Arbeitsstätte hat der Ausschuss aktiv bei der Koordination der Arbeitsschutzarbeit mit anderen Unternehmen mitzuwirken.

Arbeit in einem fremden Unternehmen

Beschäftigte, die auf dem Gelände eines fremden Unternehmens arbeiten, müssen sich abgesehen von den für die auszuführende Arbeit geltenden Bestimmungen auch nach den Arbeitsschutzbestimmungen richten, die für ihr eigenes Unternehmen gelten.