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Warme Arbeit

Warme Arbeit umfasst alle Arbeiten, bei denen das Risiko besteht, dass Gebäudeteile o.ä. in Brand geraten. Der Begriff „warme Arbeit“ umfasst somit alle Arbeiten mit offenem Feuer. Er gilt aber auch für Arbeiten mit Werkzeugen, die Wärme entwickeln, was möglicherweise zu einem Brand führen kann, z.B. Winkelschleifer, Rundsägen und Werkzeuge zum Trocknen oder Löten usw. Die genannten Bestimmungen und die genannten Vorgehensweisen können deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Arbeiten angewandt werden.

Warme Arbeit ist oft die Ursache für Brände, weil die Mitarbeiter nicht das erforderliche Wissen darüber haben, wie sie Brände verhindern können. Es ist daher wichtig, wirksame Sicherheitsroutinen zu entwickeln und sicher zu stellen, dass alle Beteiligten sich über Brandrisiken im Klaren sind und eine gute Schulung erhalten haben.

Die Versicherungsgesellschaften stellen Anforderungen bezüglich warmer Arbeit. Normalerweise wird die Firma, die die warme Arbeit ausführt, in der Gebäudeversicherung des Bauherrn mitversichert.

Füllen Sie ein Vertragsformular bezüglich warmer Arbeit aus, bevor die Arbeit beginnt. Sie können das Formular beim Dänischen brand- und versicherungstechnischen Institut unter www.brandteknisk-institut.dk erhalten.

Gute Planung kann das Risiko von Brand und Explosionen vermeiden. Wie das konkret geschehen kann, muss aus dem Ausschreibungsmaterial hervorgehen oder im Sicherheits- und Gesundheitsplan beschrieben sein.

In vielen Fällen wird es notwendig sein, einen Wächter eine Zeitlang einzusetzen, nachdem die warme Arbeit abgeschlossen ist.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Beschäftigten über die Brandgefahr zu informieren und sie in der Vorbeugung und Bekämpfung eines eventuellen Brands zu schulen.

Feuergefahr

Es gibt zwei Kategorien von Feuergefahr bei warmer Arbeit:

  1. Fehler oder falscher Gebrauch von Werkzeug.
  2. Von Arbeiten ausgehende Wärme, die brennbares Material entzündet.

In beiden Situationen können Sie der Feuergefahr mit einfachen Mitteln vorbeugen:

  • Prüfen Sie, ob das Werkzeug ordentlich gewartet wird und nur so benutzt wird, wie es vom Hersteller vorgeschrieben wird.
  • Entfernen Sie alles brennbare Material. – z.B. bekannte selbstentzündliche Produkte/Verfahren (kendte selvantændelige produkter/processer (Leinöl und ähnliche Tücher). Wenn es nicht möglich ist, das Material zu entfernen, ist es in einem dafür geeigneten Behälter aufzubewahren.

Untersuchen Sie Gebäude daraufhin, ob Verhältnisse vorliegen, die speziell berücksichtigt werden müssen, bevor die Arbeit eingeleitet wird.

  • Werden brennbare Materialien, Flüssigkeiten oder Gase aufbewahrt?
  • Gibt es Hohlräume mit brennbaren Materialien?
  • Gibt es versteckte Kabelführungen oder Absaugkanäle, die unter oder unmittelbar über dem Dach auslaufen und aus denen feuergefährliche Dämpfe oder Staub herausgeblasen werden können?
  • Gibt es altes Papier, Spinnweben usw., die sich leicht entzünden und größere Brände auslösen können?

Sonstige Verhältnisse, die Aufmerksamkeit erforden:

  • Abfall und leere Verpackungen müssen laufend in geeignete Behälter geworfen werden.
  • Halten Sie immer die Fluchtwege frei.
  • Bewahren Sie nach Beendigung der Arbeit die Schweißausrüstung in angemessener Weise auf.
  • Rauchen ist dort verboten, wo Lösungsmittel und Mischungen mit Lösungsmitteln verwendet und aufbewahrt werden.
  • Bringen Sie auf jeder Etage Schaumlöscher an.
  • Bringen Sie bei den Schaumlöschern Schilder und Pfeile an, die den Weg zu diesen weisen.
  • Informieren Sie die Beschäftigten über den Brandschutz.

Auf allen Telefonen wird die Telefonnummer der Alarmzentrale sowie die Anschrift der jeweiligen Stelle angebracht. Geben Sie eventuell die Nummer der Alarmzentrale in das Mobiltelefon ein.

Bei Schneiden, Schleifen und Schweißen verbreitet sich die Warme insbesondere durch Funken, die von dem Material ausgehen, mit dem gearbeitet wird („kalte“ Funken gibt es nicht).

Löschmaterial

Überprüfen Sie regelmäßig die Löschausrüstung und sehen Sie nach, ob die Feuerlöscher ohne sichtbare Fehler und Mängel sind, ob die Plom­bierung intakt ist und ob das Manometer den korrekten Druck anzeigt.

Ein Feuerlöscher in schlechtem Zustand vermittelt eine trügerische Sicherheit und kann einen Brand nicht stoppen, bevor sich dieser entwickelt.

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Feuerlöscher müssen genehmigt und mit „DS“ gekennzeichnet sein. Gemäß dem Gesetz muss eine DS-genehmigte Füllstation alle 5 Jahre neu gefüllt und bezüglich ihres Drucks überprüft werden.

Wenn ein Feuerlöscher im Freien verwendet wird, wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt ist und oft transportiert wird, muss mindestens einmal pro Halbjahr eine Servicekontrolle erfolgen, die von einer DS-zertifizierten Servicefirma durchgeführt werden muss.

Arbeit mit offenem Feuer

Verwendung offenen Feuers, auch als warme Arbeit bezeichnet, sind z.B. Arbeiten wie Dachdecken oder Schweißen.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Beschäftigten über die Brandgefahr zu informieren und sie in der Vorbeugung und Bekämpfung eines eventuellen Brands zu schulen.

Vermeiden Sie offene Flammen, die mit brennbaren Materialien oder Gebäudeteilen in Berührung kommen können. Sorgen Sie auch dafür, dass in Gebäudeteilen und Abdeckungen keine Ritzen oder Fugen sind, durch die brennende/glühende Materialen hindurchdrängen können.

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Achten Sie besonders auf Feuer in kleinen Hohlräumen, z.B. beim Dachdecken und bei der Metallbearbeitung. Das Feuer kann in kleine Hohlräume weit hineinkriechen und brennbares Material weit vom Arbeitsplatz entfernt anzünden.

Teilen Sie die Planung der Arbeit folgendermaßen auf:

  • Maßnahmen, bevor mit der Arbeit begonnen wird.
  • Einrichtung des Arbeitsplatzes.
  • Ausführung der Arbeit.
  • Maßnahmen während der Arbeit.
  • Maßnahmen bei Brand.
  • Maßnahmen, wenn die Arbeit abgeschlossen wird, einschließlich Brandwächter.