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Straßenarbeiten

Bei Arbeiten auf Straßen oder anderen Flächen mit der Gefahr von Auffahrunfällen sind Vorkehrungen zu treffen, welche die Beschäftigten effizient sichern, z.B. durch Abschirmungen und Markierungen.

Jegliche Arbeit, die an und auf Straßen, Fahrrad- und Gehwegen durchgeführt wird, ist von Straßenbestimmungen umfasst und erfordern, dass gemäß diesen Bestimmungen geplant wird.

Markierungsplan

Erfolgt die Arbeit an oder auf Straßen, Fahrrad- oder Gehwegen, so hat der Bauunternehmer einen Markierungsplan zu erstellen, der von der örtlichen Straßenbaubehörde zu genehmigen ist. Wenn der Markierungsplan Änderungen des Tempos auf der Straße, Straßensperrung, Umleitung oder Priorität enthält, ist der Markierungsplan außerdem von der Polizei zu genehmigen. Der Markierungsplan muss am Arbeitsplatz verfügbar sein. Der Markierungsplan ist in Übereinstimmung mit den Regeln des Straßenbauamtes („Vejdirektoratet“) zu erstellen.

Der Markierungsplan sollte parallel mit der Planung des Straßenprojekts erarbeitet werden. Auf diese Weise lassen sich Arbeitsmethoden und Arbeitsabläufe leichter an die Kennzeichnung anpassen, so dass der Plan optimal wird.

Die Ausstattung für die Kennzeichnung muss den Bestimmungen des Kennzeichnungserlasses („Afmærkningsbekendtgørelsen“) entsprechen.

Bitte beachten Sie, dass bei Arbeiten auf größeren Straßen verschärfte Bestimmungen gelten. Bestimmte Straßenbaubehörden, darunter das Straßenbauamt, verlangen, dass diejenigen, die die Straßenbauarbeit durchführen, am Kurs „Die Straße als Arbeitsplatz“ (“Vejen som arbejdsplads”) teilgenommen haben.

Schutzniveaus

Im Zusammenhang mit dem Markierungsplan ist eine Beschreibung der Schutzniveaus zu erarbeiten, die man für die beabsichtigten Straßenarbeiten gewählt hat. Ein Exemplar dieser muss am Arbeitsplatz vorliegen.

Man unterscheidet zwischen acht Schutzniveaus, die verschiedene Arten von Maßnahmen angeben. Diese hängen u.a. von Folgendem ab:

  • Um welche Art der Straßenarbeiten handelt es sich?
  • Wo werden die Arbeiten durchgeführt?
  • Verkehrsdichte und zugehörige Geschwindigkeit
  • Dauer der beabsichtigten Straßenarbeiten

Es wird vorausgesetzt, dass die Geschwindigkeit entlang den Straßenarbeiten nicht die Geschwindigkeitsbeschränkung oder die empfohlene Geschwindigkeit überschreitet.

Abgesehen von den genannten Sicherheitsmaßnahmen wird vorausgesetzt,

  • dass die Bauarbeiter Warnkleidung tragen,
  • dass Fahrzeuge in der Verkehrsregion ihre Markierungsleuchte (gelbes Blinklicht) eingeschaltet haben.

Diese sind im Handbuch für die Kennzeichnung von Straßenbauarbeiten usw. näher beschrieben und illustriert, das unter www.bar-ba.dk heruntergeladen werden kann.

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Ausschilderung

Schilder und sonstige Ausstattung für die Kennzeichnung müssen sich immer in einem korrekten Zustand befinden, sie müssen ordentlich gewartet und richtig verwendet werden. Es ist auch wichtig, das richtige Material zu verwenden, das z.B. die richtige Stärke hat und nicht umfällt, so dass es seine Funktion erfüllen kann, auch wenn es einer starken physischen Belastung ausgesetzt ist.

Beispiele für Kennzeichnungsmaterial:

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Randmarkierungsplatten „Dauerlutscher“  Die Beschilderung muss den Verkehrsteilnehmern den richtigen Weg zeigen – im gezeigten Beispiel muss man links herum fahren.

Verkehrsschutz

Verkehrsschutz soll sowohl Verkehrsteilnehmer davor schützen, in die Ausschachtung zu fahren, als auch die in der Ausschachtung arbeitenden Personen gegen Auffahrunfälle absichern.

Bei der Anbringung der Schutzplanke hat dies auf der Grundlage der Anweisungen des Herstellers zu erfolgen, hierunter die Auslenkungsbreite bei der vorgeschriebenen Geschwindigkeit. Die Schutzplanke ist mit einem absoluten Mindestabstand entsprechend der maximalen Auslenkungsbreite zu platzieren.

Man darf sich weder in dem arbeitsfreien Bereich aufhalten noch Werkzeug und ausgegrabene Erde dort aufbewahren, und der Bereich ist von Verkehr freizuhalten.

Die angewandten Schutzplanken müssen erprobt und genehmigt sein, und Betonklötze (Hoffmann-Klötze) können daher nicht als Schutzplanken dienen. Ein Verkehrsschutz ist eine massive Absperrung, die standhält, wenn ein Fahrzeug auf sie auffährt (Stahlleitplanke oder Betonelemente, die die Testanforderungen in DS/EN 1317-2 erfüllen).

Rotweiße Kunststoffbänder sind als Markierungsmaterial nicht genehmigt und dürfen nicht gebraucht werden.

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Lichtmarkierungen

Lichtmarkierungen verschiedener Art sind ein anderes wirksames Kennzeichnungsmaterial und werden oft bei kurzen Arbeitsaufgaben verwendet (wird auf Schilderwagen, auf längs verlaufenden Lichtlinien, quer verlaufendem Licht usw. angebracht). Wenn ein kräftiges Warnlicht benötigt wird, müssen Sie sicher stellen, dass Zugang zu der notwendigen Strommenge und Stromstärke besteht.

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Straßenarbeiten, bei denen Erdarbeiten ausgeführt werden und die Erdarbeiten im Zusammenhang mit Anlagen erfolgen, muss der Abstand zwischen dem Rand der Ausschachtung und der Fahrbahn mindestens so groß sein wie die Tiefe der Ausschachtung. Die Entfernung zwischen der Arbeitsstelle und der Straße ist wichtig, da Vibrationen, die von dem vorbei fahrenden Verkehr ausgehen, zu einem Erdrutsch in der Baugrube führen können.

Feste und bewegliche Straßenbauarbeiten

Es gibt zwei Arten von Straßenbauarbeiten:

  1. Unter beweglicher Straßenbauarbeit versteht man sowohl fahrende Arbeit mit Maschinen als auch Arbeiten von kurzer Dauer, bei denen die Kennzeichnung nicht während der Nacht steht.
  2. Stationäre Straßenbauarbeiten sind normalerweise Arbeiten, bei denen die Kennzeichnung über Nacht bleibt.

Der Arbeitsplatz muss deutlich in den Arbeitsbereich und den arbeitsfreien Bereich eingeteilt werden.

Ein Arbeitsbereich ist der eigentliche Arbeitsplatz mit den notwendigen Freiflächen, Arbeitsflächen, Rabatten usw., wo sich Arbeitsgeräte, Materialien usw. befinden.

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Ein arbeitsfreies Gebiet befindet sich zwischen dem Arbeitsgebiet und der Absperrung gegenüber der Fahrbahn, und es muss von Material und Personen frei gehalten werden.

Die Längenkennzeichnung wird verwendet, um zwischen der Verkehrsfläche und dem Arbeitsgebiet/arbeitsfreien Gebiet zu unterscheiden.

Konkret geschieht das dadurch, dass man ein Freigebiet von mindestens 1 m zwischen der Absperrung zur Fahrbahn und dem Arbeitsgebiet einrichtet. Hier darf nicht gearbeitet werden, und es dürfen auch keine Materialien platziert werden.

Die Absperrung muss aus einer Querabsperrung zum Verkehr und einer Längsabsperrung zwischen dem Verkehr und der Arbeit bestehen. Es muss eine deutlich sichtbare Markierung vorhanden sein, so dass das Freigebiet frei gehalten werden kann.

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Wenn es nicht möglich ist, ein arbeitsfreies Gebiet von einem Meter zu errichten, müssen andere annehmbare Lösungen gefunden werden.

Diese Situation entsteht oft bei Flickarbeiten, Arbeiten auf Hängen und bei Arbeiten an Kreuzungen, bei denen man dann andere Lösungen finden muss. Diese sind im Handbuch für die Kennzeichnung von Straßenbauarbeiten usw. näher beschrieben.  Diese finden Sie unter www.bar-ba.dk.

Reflektierende Arbeitskleidung

Bei Arbeiten auf Straßenflächen ist reflektierende Arbeitskleidung zu tragen, damit die Beschäftigten für die Verkehrsteilnehmer sichtbar sind. Das gilt auch für den Gang/Transport zum und vom gesicherten Arbeitsbereich.

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Bei Reflexkleidung unterscheidet man drei Klassen:

  • Reflexkleidung der Klasse 3 ist zu wählen, wenn der umgebende Verkehr über ca. 60 km/h fährt.
  • Reflexkleidung der Klasse 2 oder eine höhere Klasse ist zu wählen, wenn der umgebende Verkehr zwischen ca. 30 und ca. 60 km/h fährt.
  • Reflexkleidung der Klasse 1 oder eine höhere Klasse ist zu wählen, wenn der umgebende Verkehr zwischen ca. 30 km/h oder weniger fährt.

Es wird vorausgesetzt, dass die Geschwindigkeit entlang den Straßenarbeiten nicht die Geschwindigkeitsbeschränkung oder die empfohlene Geschwindigkeit überschreitet.

Bitte beachten Sie aber, dass der Verkehr dennoch eine höhere Geschwindigkeit haben kann als auf dem Schild angegeben. Verwenden Sie in Zweifelsfällen stets Kleidung der Klasse 3, z.B. bei Arbeitsstellungen, die die Sichtbarkeit der Reflexion reduzieren, oder wenn sich der Bedarf ändert.

Bei Straßenarbeiten sollte man entweder Klasse 2 oder 3 gebrauchen. Der Teil der Kleidung, der das Licht nicht reflektiert, muss entweder gelb, orange oder rot sein.

Der Aufsichtsbeauftragte und Gäste sollen mindestens die gleiche Kleidung verwenden wie die Beschäftigten.

Wird die Reflexkleidung gleichzeitig im Zusammenhang mit Schweißarbeiten verwendet, muss die Kleidung gleichzeitig auch feuerhemmend sein.

Reinigung

Eine schlechte oder falsche Reinigung reflektierender Arbeitskleidung setzt die Sichtbarkeit herab. Das kann man normalerweise nur dann sehen, wenn die Kleidung im Dunkeln beleuchtet wird. Ein geminderter Effekt kann zu ernsten Unfällen führen, und deshalb ist es wichtig, der Anleitung des Herstellers bezüglich Reinigen und Waschen zu folgen.

Schutzschuhwerk

Sie müssen bei allen Arten von Straßenbauarbeiten besonderes schützendes Schuhwerk, auch Schutzschuhwerk genannt, tragen, da fast immer das Risiko von Fußverletzungen besteht.

Näheres über persönliche Schutzmittel erfahren Sie in Kapitel 6.