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Montage von Elementen

Die Montage von Elementen gilt als gefährliche Arbeit, bei der der Bauherr einen Sicherheits- und Gesundheitsplan (SiGe-Plan) anfertigen muss, wenn mehr als ein Arbeitgeber gleichzeitig auf der Baustelle tätig sind.

Bei besonders gefährlicher Arbeit muss der Arbeitgeber auch eine schriftliche Beurteilung mit Maßnahmen (Arbeitsplan) anfertigen, so dass die Arbeit mit Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit in jeder Hinsicht angemessen durchgeführt werden kann, und diese Beurteilung sollte ein Teil der Grundlage für das Starttreffen und die Schulung der Beschäftigten sein.

Planung

An einem Elementprojekt sind viele Parteien beteiligt. Der Koordinator des Bauherrn in der Projektphase sollte kontrollieren, ob eine Stellungnehme zu der vorübergehenden Statik des Gebäudes während seiner Errichtung vorliegt. Dazu gehört, dass ein Plan für die vorübergehende Versteifung angefertigt wurde und wann diese entfernt werden darf.

Es ist wichtig, die Arbeit vor der Montage zu koordinieren und gleichzeitig das Projekt in allen seinen Einzelheiten zu überprüfen. Dies sollte auf einer Sitzung erfolgen, auf der der Plan für Sicherheit und Gesundheit eventuell angepasst wird.

Die Vertragsgrundlage wird gemäß den Modellen in BIPS 113A festgelegt.

Starttreffen

Bei einem Starttreffen muss die Montagekolonne Anweisungen zur Montage erhalten. Man muss das Projektmaterial, den Plan für Sicherheit und Gesundheit, die Lieferantenhinweise, Spezialelemente, Kontrollpunkte, Kranplatzierung usw. durchgehen.

Fahrwege, Lagerplatz und Arbeitsbereich des Krans müssen in dem Plan für Sicherheit und Gesundheit des Bauherrn beschrieben sein.

Die Montageanleitung muss die korrekte Montage und Versteifung beschreiben.

Transport und Abladen von Elementen

Es muss eine ebene und waagerechte Unterlage mit ausreichender Tragkraft vorhanden sein, auf der man Wandpaletten/Flats o.a. absetzen kann.

Das Abladen der Elemente muss nach den Anweisungen des Lieferanten erfolgen.

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Wenn die Wandpalette bei der Lieferung auf dem Platz defekt ist, z.B. wenn die Elemente keine Eingriffsmöglichkeiten in Dornen haben, MUSS der Lieferant ein alternatives Verfahren für das Abladen der Elemente angeben. Andernfalls müssen die Elemente an den Lieferanten zurück geschickt werden.

Eine provisorische Aufbewahrung auf dem Platz ist soweit wie möglich zu vermeiden. Wenn eine Umladung oder eine provisorische Lagerung erforderlich ist, sollte dies nach den Anweisungen des Lieferanten erfolgen. Eine Lagerung erfolgt üblicherweise auf dafür eingerichteten Regalen/Paletten oder Flats.

Entscheidet man sich für andere Lagerungsmethoden, so ist dies haftungsauslösend.  Daher ist zu gewährleisten, dass eine Umladung oder Lagerung mindestens das gleiche Sicherheitsniveau hat wie die in der Anweisung des Lieferanten beschriebene Methode.

Wahl des Krans

Bei Verwendung eines Krans muss die Hebekapazität groß genug sein, um die Elemente richtig und sicher platzieren zu können. Das Gewicht des Elements ist auf dem Merkzettel des Elements angegeben. Bitte beachten Sie, dass die Toleranz bei Elementen +/–10% beträgt.

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Dorne

Es gibt „standardmäßige“ Dorngrößen:

  • 40 mm, max. 4,5 Tonnen, 100-1.200 mm Elementbreite
  • 60 mm, max. 10,5 Tonnen, 200-1.200 mm Elementbreite
  • 90 mm, max. 25,5 Tonnen, 200-1.200 mm Elementbreite

Voraussetzung ist ein Dorn in der Qualität 34CrNiMo6.

Die Schlaufe oder die Kette muss so dicht wie möglich an dem Element heben, so dass der Dorn sich nicht verbiegt. Verwenden Sie Abstandsrohre.

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Montage

Um eine sichere und vernünftige Montage zu planen, braucht man alle Angaben, die einen Einfluss auf die vorübergehende Versteifung der Betonelemente haben kann. Der Montageleiter ist für die Beschaffung dieser Informationen verantwortlich. Die Informationen müssen eine Berechnung und eine Stellungnahme zu der gesamten vorübergehenden Statik und damit auch zu der vorübergehenden Versteifung enthalten.

Der Lieferant muss die erforderlichen Anweisungen für die Montage des einzelnen Elements liefern.

Die Reihenfolge der Elemente und die vorübergehende Versteifung werden ausgehend von diesen Informationen bestimmt.

Während an der Montage der Betonelemente gearbeitet wird, dürfen nicht gleichzeitig andere Arbeiten in der Nähe durchgeführt werden. In der schriftlichen Beurteilung der Arbeit muss dazu Stellung genommen werden, wo und wann andere Arbeiten, einschließlich Unterstopfung, ausgeführt werden dürfen.

Versteifung

Die vorübergehende Versteifung von Betonelementen muss entsprechend dem Versteifungsplan erfolgen, der auf der Grundlage der vorübergehenden Statik und der Anweisungen der einzelnen Betonelementlieferanten gestaltet wird.

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Es ist gute Branchenpraxis, dass es mindestens zwei Versteifungen während der Montage von Wand- und Säulenelementen geben muss. Entweder zwei schräge Stützen oder eine schräge Stütze und ein Verbindungswinkel für die Verkopplung mit einem Nachbarelement. Das verhindert, dass sie umfallen.

Säulen müssen ebenfalls im Boden befestigt werden.

Bei der Befestigung in Hohldecken kann es notwendig sein zu überprüfen, ob der erforderliche Auszugwert erreicht werden kann.

Betonschrauben sollten nur einmal verwendet werden – ein defektes Gewinde mindert den Anzugwert.

Das Anzugsmoment für Bolzen hängt von der angewendeten Einlagen und wird gemäß der Gebrauchsanweisung des Lieferanten ausgeführt.

Fragen Sie den Lieferanten, wenn Sie bezüglich des Anzugsmoments im Zweifel sind.

Voraussetzung ist, dass beim Anziehen Momentschlüssel verwendet werden.

Die Endflächen an den Elementstützen müssen ganz an dem Element Decke anliegen.

Sofern die Ausgestaltung des Projekts speziell geformte Beschläge erforderlich macht, muss der Projektentwickler darüber informieren.

Abbau der Versteifung

Entfernen Sie nicht die Versteifung, bevor das Gebäude stabil ist. Dies ist erst dann der Fall, wenn die Unterbetonierungen usw. genügend gehärtet sind. Das muss aus dem Projektmaterial hervorgehen.

Fassaden- und Wandelemente

Bei der Errichtung von Außenwänden müssen die Geländer vor der Montage angebracht sein.

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Entfernen Sie die Geländer wieder, entweder nach und nach, während die Montage erfolgt, oder zu einem späteren Zeitpunkt. Es müssen Sicherheitsvorkehrungen gegen Einsturz getroffen worden sein, wenn die Geländer entfernt werden, z.B. mit Hilfe von Fallsicherungsausstattung.

Montage von Decken/Dachelementen

Bei der Montage von Decken müssen die tragenden Konstruktionen zuvor unterstopft worden sein, oder ihr Tragkraft muss in anderer Weise gesichert worden sein.

An den Fassaden entlang müssen Geländer vorhanden sein, die leicht zur Montagefront hin geführt werden können.

Es müssen immer Geländer hinter der Montagefront und an dieser entlang vorhanden sein.

Deckenelemente müssen parallel vergelegt werden, da dies die Gefahr des Herabstürzen und Kippens mindert.

Während der Montagearbeit müssen, mindestens mit Hilfe von Fallsicherungsausstattung, Vorkehrungen gegen ein Herabstürzen getroffen werden.