En ny version af håndbogen er netop udkommet.

Den nye håndbog findes dog kun som én samlet pdf lige nu. Vi forventer at være klar med en online version i løbet af efteråret.

Se den nye version af Håndbogen

Belüftungshohlräume, Dachböden und Räume unter dem Dach

Die Arbeit in engen Räumen kann in zwei Gruppen unterteilt werden:

  1. Installationsarbeiten in Neubauten (darunter auch größere Umbauten und Renovierungen).
  2. Reparatur und Wartung von Installationen in existierender Bebauung.

Sowohl bei Installationsarbeiten als auch bei Reparaturen werden die Beschäftigten sehr großen ergonomischen Belastungen des ganzen Körpers ausgesetzt.

Es ist oft notwendig in schlechten Haltungen zu kriechen, und dies in vielen Fällen über verschiedene Hindernisse wie Installationen und unterschiedliche Höhen.

Darum ist das Risiko von Arbeitsunfällen oft größer, und es kommt zu Verschleiß, u.a. sind die Knie stark gefährdet, und die Arbeit kann psychisch belastend sein.

Bei Arbeit in engen Räumen kann es notwendig sein, die Arbeitsplatzbeurteilung durch eine Beschreibung der Verhältnisse am Arbeitsplatz, einschließlich der Zugangsverhältnisse, zu ergänzen.

Es kann auch notwendig sein, einen Bereitschafts-, Evakuierungs- und Übungsplan zu erstellen. Dieser muss beschreiben, wie Verletzte evakuiert werden können, und er muss von der lokalen Rettungsgesellschaft genehmigt werden.

Neubauten

Bei Neubauten ist das Problem im Prinzip gelöst. Hier verlangt die Bauordnung eine Durchgangshöhe von mindestens 1,9 m und eine freie Breite von mindestens 0,7 m in Belüftungshohlräumen mit Installationen, die Bedienung, Kontrolle oder Wartung erfordern.

Wenn die Installationen über eine abnehmbare Decke bedient werden können, ist die Anbringung eines Belüftungshohlraums zulässig.

Existierende Gebäude

In existierenden Gebäuden ist es oft unmöglich, die engen Räume zu verändern. Hier ist es notwendig, die Arbeit so zu planen, dass der Zeitraum mit belastenden Arbeitshaltungen möglichst kurz wird.

Dies kann dadurch geschehen, dass:

  • die tägliche Arbeitszeit begrenzt wird,
  • die Beschäftigten die Möglichkeit erhalten, über die normalen Essens- und Trinkpausen hinaus zusätzliche Pausen einzulegen,
  • man nicht allein arbeitet (regelmäßiger Kontakt zur Person),
  • die Beschäftigten besondere Arbeitskleidung erhalten, wenn erforderlich einen geeigneten Atemschutz und andere persönliche Schutzmittel (u.a. Knieschützer, Helm und weiche isolierende Platten zum Liegen/Sitzen während der Arbeit),
  • die Orientierungs- und Arbeitsbeleuchtung in Ordnung und an zwei verschiedenen Gruppen auf der Stromtafel angeschlossen ist,
  • Wagen zum Transport von Werkzeug und Materialien dort verwendet werden, wo dies möglich ist,
  • Ausrüstung zur Verfügung steht, die es ermöglicht, eventuelle Verletzte hinaus zu schaffen,
  • der Abstand zwischen den Zugangsorten höchstens 15 m beträgt (es kann notwendig sein, weitere Löcher in den existierenden Gebäuden oder ins Freie anzubringen).
  • die Zugangslöcher eine Größe von mindestens 60 x 80 cm haben,
  • es dort, wo das Loch über oder unter dem übrigen Gelände liegt, einen bequemen Zugangsweg zum Zugangsloch gibt.
  • eine gründliche Reinigung des Arbeitsplatzes durchgeführt wird, bevor die Arbeit begonnen wird.Der Abstand zwischen dem Arbeitsplatz und den Ausgängen sollte noch kürzer als die Höchstgrenze sein, wenn das Risiko eines Feuers, des Entstehens von Dämpfen o.ä. besteht, wenn Rohre o.ä. gelegt sind, die die Fluchtwege versperren, oder wenn die Sicht begrenzt ist.

    Verwenden Sie einen Beurteilungsbogen (siehe unten), wenn Sie die die maximale tägliche Arbeitszeit in einem Belüftungshohlraum festlegen müssen.

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Notbeleuchtung ist während der Arbeit in einem Belüftungshohlraum obligatorisch. Es kann z.B. eine Batterielampe sein, die als Orientierungslicht bei Stromausfall verwendet werden kann.

Staub, Asbest u.a.m.

Die Arbeit in einem Keller oder Raum auf dem Dachboden erhöht das Risiko von Staub, Isoliermaterialien und Resten von Baumaterialien, die gesundheitsschädigend sein können. In Gebäuden aus der Zeit vor 1975 besteht das Risiko, mit Isoliermaterialien in Berührung zu kommen, die Asbest enthalten. Asbest kann auch in anderen Materialien vorkommen, die bis in die Mitte der 1980er Jahre verwendet wurden.

Wenn Asbest vorhanden ist, muss der Arbeitsbereich gesäubert sein, bevor die Arbeit beginnen kann. Die Reinigung muss von Personen vorgenommen werden, die eine Schulung in der Entfernung von Asbest erhalten haben.

Das gleiche gilt im Zusammenhang mit dem Durchgang bzw. der Durchfahrt von Personen und Fahrzeugen oder mit dem Aufhängen von Kabeln o.ä.

In anderen Situationen kann es notwendig sein aufzuräumen, bevor die Arbeit beginnen kann. Z.B. wenn zu viel Staub, zu viele Tierexkremente oder zu viel Bauabfall vorhanden ist.

Kriechen Sie nicht in Mauerbrocken und sonstigem Bauabfall herum, da dies zur Verletzung von Händen und Knien führen kann.

Die Arbeit auf dem Dachboden, in Räumen unter dem Dach und in Belüftungshohlräumen erfordert große Aufmerksamkeit und muss immer geplant werden. Die notwendigen Hilfsmittel, Schutzmittel und technischen Hilfsmittel müssen vorhanden sein, bevor die Arbeit beginnt.