En ny version af håndbogen er netop udkommet.

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Kälte und Wärme

Kälte, Regen, Wind und Luftzug kühlen den Körper ab und erhöhen die Belastung von Kreislauf und Stoffwechsel. Muskeln und Gelenke werden steifer, und das Risiko einer lokalen Überlastung des Bewegungsapparats ist größer. Wenn die Hände sich abkühlen, lassen das Gefühl und die Fähigkeit, genau zu arbeiten, nach. Dadurch erhöht sich das Unfallrisiko. Wenn Personen, die zu weißen Fingern neigen, sich abkühlen, besteht ein erhöhtes Anfallsrisiko.

Gefühlte Temperaturdifferenz - Windchill-Faktor Quelle: www.dmi.dk
Gefühlte Temperaturdifferenz – Windchill-Faktor
Quelle: www.dmi.dk

Beispiel: Wenn die Temperatur 10˚C und die Windgeschwindigkeit 14 m/s beträgt – fühlt es sich an, als würde die Temperatur bei -2 °C liegen.

Bei der Durchführung der Arbeit muss die Temperatur an den menschlichen Organismus angepasst sein und die angewandten Arbeitsmethoden sowie die körperliche Belastung berücksichtigen, denen die Beschäftigten ausgesetzt werden.

Die Anpassung der Temperatur kann im Winter z.B. dadurch erfolgen, dass die Arbeitsstellen in Gebäuden beheizt werden. Normalerweise ist bei aktiver körperlicher Arbeit eine Temperatur um 10 °C angemessen. Bei feinmotorischer Arbeit im Sitzen ist eine Temperatur um 15 °C angemessen.

Bei Arbeiten in Rohbauten, auf Gerüsten und in offenen Konstruktionen muss während des Winterhalbjahrs (1.10.-31.3.) eine Stellungnahme dazu erfolgen, in welchem Umfang eine Überdachung als Kälteschutz errichtet werden soll. Dies ist vorgeschrieben, wenn die Beschäftigten während eines längeren Zeitraums belastenden Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind. Bei der Arbeit in Rohbauten liegt die Grenze bei ca. drei Tagen und auf Gerüsten u.ä. bei ca. sechs Tagen.

Auf Baustellen, an denen mehrere Unternehmen gleichzeitig arbeiten, muss der Bauherr dazu Stellung nehmen, wer die Überdachung errichten soll und welchen Umfang diese haben soll. Wenn gleichzeitig mehr als 10 Personen beschäftigt werden, muss dies ebenfalls aus dem Plan für Sicherheit und Gesundheit hervorgehen.

Bei Arbeiten im Freien, die sich über längere Zeit hinziehen, ist eine Abschirmung gegen Wind und Wetter erforderlich. Es kann ein Arbeitsschuppen, ein Zelt, ein Halbdach o.ä. errichtet werden.

Wenn über einen längeren Zeitraum Zeichenbüro- oder Büroarbeit auf der Baustelle erforderlich ist, muss diese in Räumen erfolgen, deren Einrichtung den Bestimmungen für feste Arbeitsplätze entspricht. Die Raumtemperatur muss mindestens 18°C betragen.

Wenn sich die Temperatur nicht regeln lässt, da die Arbeit z.B. im Freien oder in einer Halle ohne die Möglichkeit einer lokalen Beheizung erfolgt, hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten eine passende Arbeitskleidung tragen.

Eine begrenzte Arbeitszeit und schützende Arbeitskleidung können vor Kälte schützen. Die Arbeitskleidung muss gut sitzen, eine passende Isolierfähigkeit besitzen, sie muss durchlässig für Wasserdämpfe sein und eine winddichte Außenschicht haben. Die Kleidung muss überschüssige Wärme nach außen entweichen lassen, wenn die Arbeit physisch anspruchsvoll ist. Die schützende Arbeitskleidung stellt ein persönliches Schutzmittel mit dem gleichen Stellenwert wie Schutzschuhe dar, weshalb die Kleidung vom Arbeitgeber zu erwerben und zu warten ist.

Wird abwechselnd in warmer und in kalter Umgebung  gearbeitet, sollte man die Arbeitskleidung leicht wechseln und anpassen können.

Verwenden Sie eine geeignete Unterlage, wenn die Arbeit im Liegen, im Sitzen oder im Knien mit direkter Berührung kalter oder feuchter Flächen erfolgt.

Hitze und eine direkte Wärmestrahlung von der Sonne kann zusammen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit belastend sein. Man verliert Flüssigkeit, gleichzeitig wird der Kreislauf belastet, und die Körpertemperatur steigt, außerdem reagieren manche Personen gereizt und aggressiv. Jedoch tritt Hitzschlag in Dänemark selten auf.

Kommen physisch schwere Arbeit, starke Sonneneinwirkung und erhitzte Maschinen (z.B. bei Asphaltierungsarbeiten) zusammen, kann die Wärmebelastung ganz erheblich sein. Man muss daher eine stark wärmebelastende Arbeit häufig unterbrechen und in kühleren Umgebungen Pause machen.

Ziehen Sie nicht zu viele Kleidungsstücke an, wenn Sie in feuchten und warmen Umgebungen arbeiten müssen. Bei schwerer Arbeit sollte es möglich sein, ausreichend viele Pausen einzulegen, und die Arbeitszeit muss eventuell begrenzt werden. Trinken Sie reichlich Wasser.

Arbeit in Schutzkleidung kann besonders wärmebelastend sein, weil die überschüssige Körperwärme und Schweiß nicht nach außen dringen können. Bei schwerer physischer Arbeit können der Flüssigkeitsverlust und die steigende Körpertemperatur schnell gefährlich werden. Sorgen Sie für ausreichend viele Pausen in kalten Umgebungen und begrenzen Sie eventuell die Arbeitszeit.