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Asbest

Asbest wurde bis 1986 zur Isolierung und für verschiedenes Blechmaterial verwendet. Asbest ist Krebs erregend und kann Kehlkopfkrebs, Lungenkrebs und Brustfellkrebs verursachen. Personen, die rauchen und gleichzeitig mit Asbest in Berührung kommen, haben einen erhöhtes Lungenkrebsrisiko.

Es ist verboten, Asbest oder asbesthaltiges Material zu verwenden, aber es ist erlaubt, Gebäude u.a.m. in denen asbesthaltiges Material verwendet worden ist, abzureißen, zu reparieren und zu warten. Jedoch ist die Hochdruckreinigung asbesthaltiger Materialien (u.a. Eternitdächer) verboten. Man kann eine Sondergenehmigung zur Hochdruckreinigung einzelner Anlagen erhalten, bei denen durch die Reinigung in minimalem Umfang Staub freigesetzt wird.

Asbesthaltige Materialien, die abgenommen, abmontiert oder in anderer Weise von ihrer ursprünglichen Platzierung entfernt worden sind, dürfen nicht wieder angebracht werden oder in anderer Weise wieder verwendet werden. Dies gilt auch für unbeschädigtes Material.

Als Abriss bezeichnet man die vollständige Entfernung asbesthaltigen Materials innerhalb eines begrenzten Bereichs. Reißt man asbesthaltiges Material innerhalb von Gebäuden usw. ab, muss man dies der Arbeitsaufsichtsbehörde mitteilen. Gleiches gilt für Arbeit, bei der man sich gemäß einer Einschätzung nicht nur für kurze Zeit und in geringem Maße Asbest aussetzt, z.B. beim Abriss asbesthaltiger Schieferzementplatten auf Dächern, die nicht in einem Stück heruntergenommen werden können.

Unter Reparatur versteht man Einkapselung und Versiegelung ganzer Flächen z.B. von asbesthaltigen Dach-, Zimmerdecken- und Wandverkleidungen.

Unter Instandhaltung versteht man das Spachteln oder Versiegeln kleiner Bereiche mit kleinen Löchern, z.B. von Anschlägen, Ausschmückungen und Armaturen, die Versiegelung einzelner intakter, nicht perforierter asbesthaltiger Platten sowie die Eindeckung asbesthaltiger Dachplatten.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht mit asbesthaltigen Materialien arbeiten oder in anderer Weise Asbeststaub ausgesetzt werden. Eine Arbeit mit astbesthaltigem Material wird als besonders gefährliche Arbeit betrachtet. Personen, die am Abriss im Gebäudeinneren arbeiten, müssen eine besondere Ausbildung erhalten haben. Bei sonstiger Arbeit, bei der das Risiko besteht, mit Asbeststaub in Berührung zu kommen, müssen die Beschäftigten geschult und besonders eingehend eingewiesen werden. Der Arbeitgeber muss dokumentieren können, dass die Beschäftigten eine solche eingehende Einweisung erhalten haben.

Die Ausbildung und die besonders eingehende Einweisung muss z.B. bei folgenden Arbeiten erfolgen:

  • Arbeit beim Einkapseln und Einpacken asbesthaltigen Materials, das in keinem guten Zustand ist.
  • Arbeit beim Abbau von Wasserrohren aus Asbestzement in der Erde, wo ein wesentlicher Teil des Materials zerstört ist.
  • Abnehmen ebener Zementdachplatten (Schieferplatten), die Asbest enthalten.
  • Aufräumen nach einem Brand oder umfassenden Sturmschäden, die zu größeren Mengen zerstörten asbesthaltigen Materials geführt haben.
  • Hauptreinigung im Zuge von Abrissarbeiten.

Protokoll

Wenn Beschäftigte im Zuge von Bau-/Renovierungsarbeiten vor Ort Asbest ausgesetzt sind, hat der Arbeitgeber darüber Protokoll zu führen, sofern die Asbest­exposition nicht nur von kurzer Dauer und mit leichten Einwirkungen von Asbest ist und nicht beurteilt wird, dass die Beeinträchtigung unter dem Grenzwert von Asbest in der Luft liegt.

Dieses Protokoll hat Angaben mit einer Angabe der Art und Dauer der Arbeit sowie eine Angabe des Asbesteinflusses zu enthalten, der stattgefunden hat. Das Protokoll ist nach Ende des Asbesteinflusses für mindestens 40 Jahre aufzubewahren. Bei Beendigung der Tätigkeit ist das Protokoll an die Arbeitsaufsichtsbehörde zu senden.

Äußerer Abriss eines Gebäudes, das eingedeckt wird oder völlig eingedeckt ist.

Planung und Vorbereitung
Die allgemeine Arbeitsplatzbeurteilung (APB) muss durch eine besondere Beurteilung ergänzt werden, die beschreibt, wie Sie die besonderen Asbestbestimmungen einhalten können. Die besondere Beurteilung kann ein Teil des Arbeitsplans sein, den der Arbeitgeber zu erstellen hat. Der Arbeitsplan soll detailliert beschreiben, wie Sie sicher und ordnungsgemäß mit Asbest umgehen. Außerdem muss aus dem Plan für Sicherheit und Gesundheit (SiGe-Plan) hervorgehen, worin Asbest enthalten ist.

Bei allen Abrissarbeiten, in denen asbesthaltiges Material vorkommt – ganz gleich, ob es staubig ist oder nicht – hat der Arbeitgeber immer einen schriftlichen Arbeitsplan über die notwendigen staubarmen Arbeitsmethoden, Ventilation, persönliche Schutzmittel und Entsorgung von Abfall zu erstellen. Auf diese Weise kann ein guter Arbeitsablauf bei Abrissarbeiten, beim Aufräumen im Zusammenhang mit Brand oder bei Arbeiten zur Entfernung asbesthaltiger Materialen aus Gebäuden, Apparaten und Installationen sicher gestellt werden.

Der Arbeitsplan muss beschreiben, wie mit Asbest und asbesthaltigem Material zu verfahren ist. Wenn ein Gebäude abgerissen wird, muss asbesthaltiges Material vor dem Abriss entfernt werden.

Der Arbeitsplan muss auch Reinigungsarbeiten im Zusammenhang mit der Abrissarbeit umfassen.

Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen:

  • Verwenden Sie Arbeitsmethoden und Werkzeug, die zu einer möglichst geringen Staubentwicklung führen. Asbesthaltige Materialien, die abgerissen werden müssen, sollten angefeuchtet werden, um einer Staubentwicklung entgegenzuwirken.
  • Entfernen Sie den Staub dort, wo er entsteht. Dies kann mit Hilfe eines mechanisch betriebenen Werkzeugs mit wirksamer Absaugung erfolgen.
  • Verwenden Sie Atemschutz, wenn das Risiko von Asbeststaub besteht. Der Atemschutz muss mindestens aus einer Halbmaske mit P2-Filter (darf  über einen Arbeitstag verteilt höchstens 3 Stunden lang verwendet werden) bestehen. Wenn viel Staub entsteht, muss der Atemschutz mit Luft versorgt sein. Mit einem mit Luft versorgten Atemschutz dürfen Sie an einem Arbeitstag höchstens 6 Stunden lang arbeiten. Bei Abrissarbeiten dürfen Sie höchstens 4 Stunden pro Tag mit einem mit Luft versorgten Atemschutz arbeiten, und Sie müssen spätestens nach 2 Stunden Arbeit Pause machen. Bei besonders belastender Arbeit kann es notwendig sein, die Arbeitszeit weiter zu reduzieren.
  •  

    Verwenden Sie staubabweisende Arbeitskleidung mit Kittel und Kappe, aber ohne Hosentaschen. Der Kittel muss eng an Hals und Handgelenken abschließen, und Sie müssen die Arbeitskleidung häufig wechseln und vermeiden, diese während der Essenspausen zu tragen.

    Ausschilderung

 

Um Unbefugte fernzuhalten, muss der Arbeitsplatz abgegrenzt werden. Außerdem müssen deutlich sichtbare Schilder mit folgendem Text angebracht werden: Pas på. Asbestarbejde. Ingen adgang for uvedkommende“ (Vorsicht, Asbestarbeiten. Kein Zutritt für Unbefugte).

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Abfall

Asbesthaltiger Abfall, z.B. Staub, Kies und Filter müssen angefeuchtet werden, und sie müssen danach in einer geschlossenen, dichten Verpackung aufbewahrt und entsorgt werden. Die Verpackung muss mit einem Hinweis darauf versehen sein, dass sie Asbest enthält. Die Entsorgung muss nach Anweisung der Kommune erfolgen.

Reinigung

Die wirksame Reinigung des Arbeitsplatzes ist wichtig. Dies gilt sowohl für den äußeren als auch für den inneren Abriss bzw. die Entfernung asbesthaltiger Gebäudeteile. Nach dem Abriss im Gebäudeinneren muss man umfassend sauber machen, indem man staubsaugt und danach eine Nachreinigung vornimmt. Man darf nicht trocken fegen. Abschließend lüftet man gründlich durch, säubert noch einmal und lüftet wieder.

Der Staubsauger muss sich für die Arbeit eignen und somit in der Lage sein, Asbeststaub zurück zu halten. Es muss dokumentiert sein, dass die Filter sich dafür eignet, Asbeststaub z.B. der Staubklasse H zurückzuhalten.

Sozialmaßnahmen

Bei Asbestarbeiten muss Zutritt zu einer Umkleide und einem Bad mit kaltem und warmem Wasser bestehen. Die Beschäftigten müssen Zutritt zu zwei Schränken haben – zu einem mit sauberer und einem mit schmutziger Kleidung. Es muss auch einen gesonderten Speiseraum geben, der nicht für Arbeitszwecke verwendet werden darf. Die Räume sind laufend gründlich zu reinigen.

Bei staubigen Asbestarbeiten sowie beim Abriss von Asbest müssen Umkleide und Bad in direkter Nähe des Arbeitsplatzes liegen. Bei staubigen Asbestarbeiten sind Umkleide und Bad als zwei Umkleideräume einzurichten – eines für saubere und eines für schmutzige Kleidung – bei denen der Zutritt zwischen den beiden über einen Baderaum mit Dusche erfolgt. Bei staubigen Asbestarbeiten ist laufend eine gründliche Reinigung durchzuführen. Vergessen Sie nicht eine Anweisung über den Umgang mit Asbest im Zusammenhang mit einer Reinigung.

Nicht staubige Arbeiten
Es muss ein Zutritt zu einer Umkleide, einem WC und einem Bad mit kaltem und warmem Wasser bestehen. Es muss außerdem einen Zutritt zu einem Speiseraum geben, der von Asbest freizuhalten ist, was u.a. bedeutet, dass man keine schmutzigen Schutzmittel dorthin mitnehmen darf.

Staubige Arbeiten
Direkt am Arbeitsplatz muss es eine Umkleide, ein WC und Bad mit kaltem und warmem Wasser geben. Es muss zwei Umkleideräume geben – eine „schmutzige“ saubere und eine saubere – und der Zutritt zwischen den beiden Umkleidekabinen hat über einen Baderaum mit Dusche zu erfolgen. Es muss einen Speiseraum geben, der von Asbest freizuhalten ist, was u.a. bedeutet, dass man keine schmutzigen Schutzmittel dorthin mitnehmen darf.

Reinigung

Am Arbeitsplatz, im Umkleideraum sowie im Bade- und Speiseraum ist laufend zu reinigen.

Persönliche Hygiene

Eine gute persönliche Hygiene ist wichtig. Waschen Sie Ihr Gesicht, die Unterarme und die Hände vor jeder Pause im Speiseraum, und wenn Sie auf Toilette gehen, sowie immer bei Beendigung der Arbeit.

Bei staubiger Arbeit muss man vor Pausen sowie stets bei Beendigung der Arbeit duschen.